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Freundeskreis Erftstadt — Jelenia Góra

Freundeskreis bei muxx.tv

Wir sind stolz, dass wir am 06.09.2015 die Gelegenheit hatten, unsere Partnerstadt Jelenia Gora im Internet-Fernsehen vorzustellen.

Philipp Wasmuth hatte den Freundeskreis eingeladen, an einer Talkshow im Rahmen der Reihe "Kulturzeit Erftstadt" teilzunehmen. Michael Rosemeyer, Schatzmeister des Freundeskreises, nutzte die Gelegenheit, um die Besonderheiten von Jelenia Gora und die Geschichte Niederschlesiens in Kürze vorzustellen.

Die Sendung ist unter folgendem link im Internet verfügbar:

https://www.muxx.tv/channels/kulturzeit-2015/kulturzeit-2015/18/1967

Bericht über die Jahreshauptversammlung und der sich hierauf beziehende Artikel des Hr.Dr. Komuth vom Kölner Stadt Anzeiger

 

Am Donnerstag, 22. Juni 2017 fand die ordentliche Mitgliederversammlung des Freundeskreises in Erftstadt-Liblar statt. 54 Mitglieder und auch 2 Gäste waren der Einladung des Vorstandes gefolgt waren.

Jürgen Schreiber, Vorsitzender des Vereins, konnte nach der Begrüßung der Mitglieder und Gäste feststellen, dass der Verein aktuell auf 86 Mitglieder angewachsen ist, deren Alter zwischen 17 und 95 Jahren liegt.
Neben des nominellen Mitgliederzuwachses ist besonders erfreulich, dass die Bemühungen Erfolg hatten, den Verein und seine Ziele auch den Menschen näher zu bringen, die weder in Schlesien geboren wurden, noch dort Verwandte haben. Das jüngste Mitglied ist gerade mal 17 Jahre alt, Schüler des Lechenicher Gymnasiums und Teilnehmer bei zwei Reisen nach Jelenia Góra im Jahr 2016.
Von seinen ersten Erfahrungen in Polen und mit unserem Verein hatte der junge Mann am Jubiläumsabend 2016 im Anneliese- Geske-Musik- und Kulturhaus begeistert berichtet.

Neben diversen Angeboten des Vereins an seine Mitglieder und interessierte Gäste wurden im vergangenen Jahr auch Reisen nach Jelenia Góra bzw. in das wunderschöne Hirschberger Tal angeboten und gut angenommen.

Ausblick auf Vorhaben im laufenden Jahr:

In diesem Jahr fand bereits eine Winterreise statt.
Vom 6. bis zum 8. August folgt die Sommerreise und vom 21. – 28. September die Herbstreise mit Besuch des Marktes und
Stadtfests „Wrzesień  Jeleniogórski.

Ein besonderes Angebot für jede Altersgruppe gibt es am 12. September im Rahmen der Erftstädter Kulturzeit: eine Lesung schlesischer Literatur im Anneliese Geske Musik- und Kulturhaus, vorbereitet und vorgetragen von Mitgliedern des Vereins.

Im Rahmen des Tagesordnungspunktes „Aussprache“ kam es zu einer regen Diskussion über das Verhältnis der Partnerschaftsvereine in Jelenia Góra und Erftstadt.
Der Vorstand des polnischen Partnerschaftsvereins hat im Dezember 2016 die Zusammenarbeit mit dem deutschen Verein aufgekündigt. "Man lasse die Partnerschaftsbemühungen ruhen"
Der Sachverhalt, der hierzu angeblich geführt hat, wurde diskutiert.
5 Herren des früheren Vorstandes übten Kritik.
Es stellte sich heraus durch einen Brief von Mitgliedern des polnischen Partnerschaftsvereins, dass die Handlungen des polnischen Vorstandes nicht die Meinung des gesamten Vereins widerspiegelt – so wie es vorgetäuscht wurde.

Im Grunde ist es hier (Erftstadt)wie da (Jelenia Gora) eine kleine Gruppe von älteren bis alten Mitgliedern bzw. Vorständen, die durch Manipulation glauben machen wollen, ihre Meinung sei die „des ganzen Volkes“.
Bei uns sind es 5 plus etwa gleich viele Gefolgsleute, also 10-12 von 86 .

In Polen haben sich bisher 6 Mitglieder von etwa 30 distanziert von ihrem Vorstand und seiner Handlungsweise.
Andere Mitglieder sind deshalb gleich ganz aus dem polnischen Verein ausgetreten.

Beschlossen und auch in der Versammlung mitgeteilt wurde, dass wir an die Freunde in Jelenia Góra herantreten und ein klärendes Gespräch anregen, entweder in Erftstadt oder in Jelenia Góra.

Schließlich wurde der Vorstand mit großer Mehrheit entlastet.
 

Ein Zeitungsbericht vom 28.6.2017, verfasst von Hr. Dr. Komuth, basiert offensichtlich überwiegend auf einseitigen Informationen die vor der Mitgliederversammlung lanciert wurden.
Das Ergebnis der Versammlung spiegelt weder der Bericht noch der Kommentar wider. Es gab bereits am 30.Juni 2017 einen gegen diesen Artikel protestierenden Leserbrief eines Mitglieds. Am 6. Juli wurden weitere 3 Leserbriefe von Mitgliedern in der Lokalausgabe abgedruckt. Sie sind auf der Homepage an selber Stelle zu finden.


Die große Zustimmung der Mitglieder gibt uns den Auftrag, die erfolgreiche Arbeit des seit 2014 amtierenden Vorstands fortzusetzen, zum Erreichen der Vereinsziele: Begegnungen, Freizeitveranstaltungen, sportliche Aktivitäten, Studienaufenthalte, schulische und kulturelle Begegnungen zu fördern und damit zur Verständigung zwischen der Bevölkerung beider Städte und zur Internationalen Zusammenarbeit für Europa als politische Einheit beizutragen.

Marko Martins blog über seine Zeit als Stadtschreiber in Wroclaw

Marko Martin berichte in einem blog über seine fünft Monate in Wroclaw. Der blog enthält eine Fülle von interessanten Hinweisen auf Literatur, Veranstaltungen, Erlebnisse:

http://stadtschreiber-breslau.blogspot.de/

Schlesischer Literaturabend 09.09.2017
Anneliese Geske Musik- und Kulturhaus Erftstadt Liblar

Schlesischer Literaturabend 09.09.2017 im Rahmen

der Erftstädter Kulturzeit 2017

Dieses Jahr hat  der Freundeskreis  aktiv an der Erftstädter Kulturzeit mitwirken können.

Der Schatzmeister Michael Rosemeyer stellte hierfür eine kleine Auswahl an schlesischer Literatur aus  verschiedenen Zeitepochen bis in die Gegenwart zusammen. Sie wurden von Basia  Rudna-Kaminska, Ulrike König-Rosemeyer und ihm selbst vorgetragen.

Untermalt wurde das Gelesene durch verschiedene Fotos, passend zu der Thematik, wie z. B.:

              „ Die schlesischen Weber“ von Heinrich Heine

 oder über die Natur im Riesengebirge durch 

              E.T.A Hoffmann, „Briefe aus den Bergen“.

Aber auch  Janosch, den auch viele junge Menschen selbst in unserer Region kennen, wurde vorgestellt.

Abgerundet wurde die Lesung hin in die Neuzeit, durch Sczepan Twardochs  Roman „Morphin“, der das Warschau im Jahr 1939 zum Thema hat.

Zudem standen zwei Büchertische zur Ansicht und zum Kauf mit entsprechender Literatur bereit für alle die, die Lust bekommen hatten sich tiefer einzulesen.

Natürlich hatte der Freundeskreis auch touristische Informationen und Broschüren ausgelegt, die von der Stadtverwaltung / Tourismusbüro der Stadt Jelenia-Góra zur Verfügung gestellt wurden.

Erfreulich war, dass ca.  50 – 60 Literaturfreunde das Angebot angenommen haben und bei einem Glas Wein oder auch einer Flasche Tyskie oder Lech Pilsener der Lesung gefolgt sind.

Begonnen wurde die Veranstaltung mit einem schlesischen Volkslied in deutscher Sprache, und geschlossen mit einem weiteren schlesischen  Volkslied,  gesungen in polnisch, durch die anwesenden Besucher.

Dies macht eindrücklich klar, welche Bedeutung länderübergreifende Freundeskreise haben, um den europäischen Gedanken, weiter voran zu bringen.

Wir sind sicher, dass wir mit dieser Veranstaltung die Erftstädter Kulturzeit nicht nur unterstützen sondern auch bereichern konnten. 

All unseren Gästen danken wir für ihr Interesse und den Besuch.

 

Krokus-Jazz-Festival 2017
Jelenia Góra

Krokus-Jazz-Festival 2017 – Jazz im Zeichen der Städtepartnerschaft Erftstadt  und Jelenia Góra  

   

Wie jedes Jahr fand auch 2017 das mit hervorragenden Musikern der europäischen- und sogar aussereuropäischen Jazz-Szene besetzte Krokus-Jazz-Festival statt. Mit dabei waren dieses Jahr Bands aus Polen, Tschechien und den USA.

 

Auch die Vorstandsmitglieder in Erftstadt, allen voran Jürgen Schreiber, war seit Anfang des Jahres der Termin bekannt und es wurde überlegt, wie man diese Veranstaltung nutzen könnte, um im Sinne der Satzung ...“die Beziehungen in den Bereichen ..Kultur ...zwischen den Städten Erftstadt und Jelenia Góra zu vertiefen“.

 

Auf der Herbst-Wanderreise wurden durch die mitgereisten Vorstandsmitglieder die letzten notwendigen Kontakte geknüpft.

 

Hiernach haben wir den Erftstädter Verein „Jazzin' Erftstadt e.V.“ informiert. Trotz der Kurzfristigkeit reisten dann insgesamt vier Personen, darunter Martin Tilke und Elmar Frensch vom Verein Jazzin' Erftstadt in unsere polnische Partnerstadt.

 

Martin Tilke hat wenige Tage nach Rückkunft aus Jelenia Góra einen Bericht auf der vereinseigenen Homepage verfasst, der sehr lesenswert ist. Insofern erlauben wir uns der Einfachheit halber auf den Link des Vereins Jazzin' Erftstadt e.V. zu verweisen.

 

Er lautet:  www.jazzin-erftstadt.de

 

Hier ist fast nichts mehr hinzuzufügen, bis auf eine ganz wichtige Tatsache:

 

Ohne die Hilfe unserer polnischen Freunde in Jelenia Góra wäre dies, wie auch die anderen Aktivitäten, nicht oder nur mit deutlich höherem Aufwand zu bewerkstelligen gewesen.

 

Daher unseren herzlichen Dank auch an unsere Freunde in Jelenia Góra.

 

Zu guter Letzt möchten wir es nicht versäumen, auf die Aktivitäten des Vereins Jazzin' Erftstadt e. V. hinzuweisen. Auch hier bietet die Homepage (s. oben) sehr gute Info. Zudem liegen in den Stadtteilen auch die Flyer in Papierform aus. Die Veranstaltungen finden in der Regel im zweiwöchigen Rhythmus im Anneliese Geske Musik- & Kulturhaus in Erftstadt Liblar, Gustav-Heinemann-Str. 1a statt.

 

Für alle Liebhaber der Jazz-Musik, oder die, die es werden möchten, eine sehr gute, preiswerte und nahe Gelegenheit mal rein zu schnuppern.

Erftstadt, 01.11.2017

Lea aus Erftstadt erhält Hilfe in Jelenia Góra
Erftstadt / Jelenia Gorá

wir erftstädter • 10. Jg. • Nr. 23 • 18. November 2017 • Woche 46

Lea aus Erftstadt erhält Hilfe in Jelenia Góra

Freundeskreis plant Austausch für Erzieherinnen

Seit etwas über einem Jahr lebt die 9-jährige Lea in Erftstadt, zusammen mit ihrer alleinerziehenden Mutter Ewa Rudna - die aus Jelenia Gora (früher Hirschberg) stammt - einer Schwester, elf Jahre, und der pflegebedürftigen Oma.„Bei der Integration hier und bei allen anstehenden Problemen habe ich große Hilfe erfahren durch den Freundeskreis Erftstadt-Jelenia Gora, ganz besonders durch Jürgen und Lucyna Schreiber.“ berichtet Ewa Rudna. „Dafür bin ich sehr dankbar. Auch als es jetzt darum ging, einen betreuten Platz für meine Tochter während der Herbstferien zu erhalten, hat das Ehepaar Schreiber diesen in Jelenia Gora vermittelt. Lea leidet am Triple X - Syndrom, was neben beschleunigten Wachstum - sie ist bereits 1,55 Meter groß - zu verzögerter Entwicklung geführt hat bei Bewegungskoordination, Grob- und Feinmotorik und beim Gleichgewicht. Außerdem liegt Lese- und Rechtschreibschwäche vor, die Merkfähigkeit von Lea ist eingeschränkt. Die Mutter berichtet weiter:

„Durch all dies hat Lea sich als Außenseiter gefühlt, sie war ohne Selbstvertrauen und sehr verunsichert. Das zeigte sich u.a. darin, dass sie auch mit polnischen Freunden kaum polnisch sprach, obwohl das doch „die Sprache der Familie“ ist. Für Lea ist deutsch „Muttersprache“ - sie ist in Rostock aufgewachsen. Nun konnte sie zwei Wochen als Volontär im integrativen Kindergarten in Cieplice verbringen, in dem 188 behinderte und nicht behinderte Kinder gemeinsam betreut werden. Sie war Hilfe für Erzieherinnen und Kinder - und gleichzeitig konnte ihr selbst geholfen werden. Es gibt dort Mehrfach-Therapieräume, die Therapeuten kommen in die Einrichtung und können dadurch mehrere behinderte Kinder gleichzeitig betreuen. Die Kinder wiederum erleben, dass auch andere Kinder ein Handicap haben und sie nicht allein sind. Auf fachkundige und dennoch spielerische Weise wird zum Beispiel die Konzentration gefördert und die Kinder werden befähigt, Zusammenhänge zu erkennen. Sie müssen Aufgaben aus dem Alltag alleine lösen, z.B. einkaufen gehen. Sie konnte sich mit anderen Kindern und Erwachsenen in verschiedenen Bereichen ausprobieren - mit großem Erfolg! Und ganz nebenbei spricht sie jetzt ohne Hemmungen polnisch, was uns besonders freut, denn Sprache ist das wichtigste Kommunikationsmittel Das alles war noch zwei Wochen früher undenkbar. Nie hätte ich gedacht, dass eine solch positive Entwicklung innerhalb so kurzer Zeit möglich ist! Ich bin total begeistert und dankbar, dass dieser Aufenthalt für Lea möglich gemacht wurde. Sie ist total glücklich und voll neuem Selbstvertrauen aus Jelenia Gora nach Erftstadt zurück gekommen“ freut sich Mutter Ewa. Der Vorsitzende des Freundeskreises Jürgen Schreiber sagt dazu: „Der integrative Kindergarten in Cieplice (früher Bad Warmbrunn) ist von uns schon mehrfach unterstützt worden. Die Direktorin Joanna Konopka hat dankenswerterweise sofort zugestimmt, Lea in den Ferien aufzunehmen. Sie sagte: wir haben schon so viel Hilfe aus Erftstadt erhalten, ich freue mich, jetzt Menschen aus Erftstadt auch helfen zu können. Solche gegenseitige Unterstützung ist ein Zeichen echter Freundschaft, die wir seit langem mit sehr vielen Menschen aus Jelenia Gora pflegen. Für das kommende Jahr plant der Freundeskreis u.a. einen Austausch zu vermitteln zwischen Erzieherinnen aus Erftstadt und Jelenia Gora. Beide Seiten werden dadurch neue Eindrücke gewinnen können. Von der hervorragenden therapeutischen Betreuung in Cieplice kann jeder nur begeistert sein. In Erftstadt hat nahezu die Hälfte der zu betreuenden Kinder einen Migrationshintergrund - sowas und die damit verbundenen Probleme sind hingegen in Polen völlig unbekannt. So kann man auf vielen Ebenen voneinander lernen und gegenseitiges Verständnis aufbauen. Im besten Fall wächst die Erkenntnis, dass die gesamt-europäischen Probleme - wenn sie im Kleinen gelöst werden können - auch Im Großen nur durch gemeinsames Handeln bewältigt werden können. Die an einem solchen Austausch Interessierten können sich bereits jetzt bei uns melden unter schreiber@erftstadt-jeleniagora.eu

Anmerkung: Ein nahezu gleichlautender Artikel mit Bild, veröffentlichte der Kölner Stadt Anzeiger im Lokalteil Rhein Erft vom 17.11.2017.

Neue Impulse aus Jelenia Gora....Von fetzigem Jazz und energiegeladenen Senioren
Jelenia Gorá

wir erftstädter • 10. Jg. • Nr. 23 • 18. November 2017 • Woche 46  Seite 15

Neue Impulse aus Jelenia Gora

für freundschaftliches Miteinander

Von fetzigem Jazz und energiegeladenen Senioren

In Begleitung von Martin Tilke und Elmar Frensch von Jazz ́ in Erftstadt dort das Krokus Jazz-Festival, das schon zum 16. Mal stattfand. Die Besucher aus Erftstadt,

die an jedem Abend herzlich und persönlich begrüßt wurden, zeigten sich äußerst beeindruckt von der gebotenen Bandbreite und dem Niveau, das die 15 überwiegend jungen Bands mit Können und Herzblut darboten. Aus Polen, Tschechien, Kuba und den USA waren die Teilnehmer angereist, die Jury und Publikum mit fetzigen bis leisen Tönen begeisterten - gleich, ob im großen Konzertsaal oder im intimen Club.

„Da wird für jeden Geschmack was geboten“, meint Martin Tilke. „Sehr gerne würden wir im nächsten Jahr der Einladung folgen und mit Musikern aus Erftstadt an diesem hochklassigen Event mitwirken. Wir sind sehr positiv überrascht von der herzlichen Aufnahme und dem freundschaftlichen Entgegenkommen hier.“

Das die kulturelle Landschaft in Jelenia Gora blüht, konnten kürzlich auch Herbert und Josy Wirtz vom Vorstand des Freundeskreises wieder einmal feststellen.

„Nach der Wanderreise mit dem Verein waren wir noch 5 Tage dort - und gerieten mitten hinein in das lebhafte Treiben rund um die SENIORALIA, eine einwöchige Veranstaltungsreihe für Senioren, bei der Folklore- und Musikgruppen teilnehmen aus Jelenia Gora und dem weiten Umfeld bis nach Tschechien hin. Angeführt von der Sejm- Abgeordneten Zofia Cernow, die auch einmal Bürgermeisterin

der Stadt war, zogen alle Teilnehmer bei strahlend blauem Himmel in einem bunten Zug von der Gnadenkirche bis zum Rathausplatz. Dieses bunte Bild, die fröhliche Stimmung und die Musik erinnerte schon an sehr an Karneval. Statt „Strüssjer“ hatte jeder eine große Sonnenblume in der Hand. Vor dem Rathaus übergab

der Bürgermeister den symbolischen Schlüssel der Stadt an die Senioren, die nun das Regiment hatten. Auch dies ähnelt dem Brauchtum bei uns an Weiberfast-

nacht. In ausgelassener Stimmung tanzen alle quer Beet miteinander.

„Dem Bürgermeister Marcin Zawia habe ich gratuliert zu seiner lebendigen Stadt und seinen überaus energiegeladenen Senioren“ berichtet Herbert Wirtz. „Er hat geantwortet: meine Senioren haben so viel Energie - wenn ich die in Elektrizität umwandeln könnte, könnten wir damit die ganze Stadt beleuchten. Und: kommen Sie doch im nächten Jahr mit einer Gruppe aus Erftstadt zur Senioralia! Ihr Rheinländer kennt euch doch aus mit Kostümen, Gesang und Feiern!“ „Sehr gerne nehmen wir diese Einladung an, Herr Bürgermeister!“

Anmerkung: Ein nahezu gleichlautender Artikel veröffentlichte der Kölner Stadt Anzeiger im Lokalteil Rhein Erft vor wenigen Tagen.

Jahresabschlußfeier am 10.12.2017
Köttingen Wald und Cafe Dorfleben

Jahresabschlußfeier am 10.12.2017

Und wieder neigt sich ein ereignisreiches Jahr dem Ende entgegen.

Der Freundeskreis hat auch dieses Jahr eine Reihe von Veranstaltungen und Reisen im Rahmen der deutsch polnischen Freundschaft angeboten und durchgeführt. Hier sei nur exemplarisch der Besuch in Ratingen im Oberschlesischen Museum, die Herbstreise nach Jelenia Gora und das Krokus Jazz Festival in JG erwähnt. Eine besondere Auszeichnung erhielt der Freundeskreis, stellvertretend an den Vorsitzenden Jürgen Schreiber. Die Auszeichnung wurde überreicht durch den Präsidenten (Bürgermeister) aus Jelenia Gora. Es handelt sich um die Auszeichnung mit demTitel: Nichtregierungsorganisation des Jahres 2016 überreicht am Dreikönigstag (hoher und arbeitsfreier Feiertag in unserem Nachbarland) 6. Januar 2017. Siehe auch den entsprechenden Artikel auf der Homepage.

Am 10.12.2017 trafen sich dann 35 Mitglieder in Köttingen. Nach einer Winterwanderung durch den frisch verschneiten Köttinger Wald

wurden dann schlesische Speisen gereicht. Unser Dank gilt insbesondere den Damen des Köttinger Dorflebens, allen voran Marion Sand mit ihren fleissigen Helferinnen. Unterstütz wurden sie  beim Kochen durch Basia Rudna Kaminska sowie Lucyna Malinowska-Schreiber.

Leider war der Sonntag getrübt durch den Tod unseres ältesten Vereinsmitglieds, der auch aktiv beim Köttinger Dorfleben beteilgt war, Hr. Otto Stratznicky, den Erftstädtern besser als Ostra bekannt. Er war wenige Wochen vorher aus dem Krankenhaus entlassen worden und starb am frühen Sonntagmorgen völlig unerwartet. Sein Platz blieb somit leider leer.

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