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Freundeskreis Erftstadt — Jelenia Góra

Freundeskreis übernimmt auch in 2020 die Schirmherrschaft für Sprachwettbewerb in Jelenia Góra

Auch 2020 wird in Jelenia Góra die Endrunde in einem grossen Sprachwettbewerb für Deutsch und Englisch als Fremdsprachen stattfinden, an dem im letzten Jahr mehr als 100 Schülerinnen und Schüler aus unserer Partnerstadt teilgenommen haben.

Die Gewinner erhalten Buchpreise, die der HUEBER Verlag freundlicherweise zur Verfügung stellt. Ausserdem werden die Preisträger vom Freundeskreis nach Erftstadt eingeladen, damit sie einen persönlichen Eindruck und Kontakte gewinnen können.

Die Schirmherrschaft hat der Freundeskreis auf Wunsch der polnischen Partner im letzten Jahr übernommen, da v.a. die Förderung der deutschen Sprache angesichts sinkender Lernerzahlen ein Anliegen von Stadtregierung und Schulen ist.

Die ursprünglich für Anfang März geplante Preisverelihung musste wegen der Corona-Krise verschoben werden. Wir werden informieren, wenn der neue Zeitpunkt feststeht.

Stadtfest Erftstadt Juli 2019

Stadtjubiläum Erftstadt: Junge polnische Besucher und offizielle Delegation aus der Partnerstadt feiern mit.

Auf Einladung des Freundeskreis Erftstadt-Jelenia Gora (Hirschberg) e.V. hatte Erftstadt Besuch von sieben Schülerinnen und einem Schüler im Alter von 17-18 Jahren aus Erftstadts polnischer Partnerstadt Jelenia Gora ,
um das 50-jährige Stadtjubiläum mit zu feiern.

Mit dabei sind drei Lehrerinnen, darunter die Direktorin Elwira Kozak sowie  die Deutschlehrerin Dorota Kwiatkowska und  die Englischlehrerin Beata Krop, die auch Mitglied im Freundeskreis sind.

Die Gruppe war angereist bereits am 1.7. Die Unterbringung erfolgte privat, ganz überwiegend bei Mitgliedern des Freundeskreises.
Die Schüler waren alle das erstemal in Erftstadt, für einige war es der erste Auslandsaufenthalt überhaupt.

MaastrichtDie Gruppe besuchte u.a. eine Sitzung des Rates der Stadt Erftstadt. Bürgermeister Volker Erner begrüßte die Teilnehmer sehr herzlich und freute sich, dass durch Vermittlung des Freundeskreises gerade so junge Bürger der Partnerstadt Erftstadt besuchen.

Herbert Wirtz vom Freundeskreis sagt dazu: “ es ist unser oberstes Anliegen, gerade in der ganz jungen Generation die deutsch-polnische Freundschaft als Normalität zu verankern,  jeder dieser jungen Menschen  wird ein Multiplikator für diesen Gedanken sein in seinem Freundeskreis und in seiner Familie , wenn er mit positiven Eindrücken aus Erftstadt zurückkehrt.“
Die Schüler nahmen einen Vormittag lang am Unterricht in der Gottfried-Kinkel-Realschule teil und deutsche Schüler führten sie durch ihre Schule. Die Lehrer erlebten eine ausgiebige und interessante Führung  durch ihren deutschen Kollegen Helmut Trué,
der im September mit seiner Klasse Jelenia Gora besuchen wird.
Auch diese Kontakte wurden vom Freundeskreis geknüpft und begleitet.
Zur Jubiläumsfeier der Stadt am 6.und 7.Juli reisten dann auf Einladung der Stadt Erftstadt noch  Mitglieder der Stadtverwaltung Jelenia Gora an; Janusz Łyczko, der stellvertretende Bürgermeister,   Wojciech Chadży,  Vorsitzender des Stadtrates, sowie
Bożena Wachowicz-Makieła, Vizepräsidentin des Stadtrates.
Die beiden Letztgenannten sind – wie inzwischen 15 weitere Bewohner von Jelenia Gora -  auch Mitglieder im deutschen Freundeskreis aus Erftstadt, dessen Arbeit sie ausdrücklich schätzen und unterstützen wollen.
Am Stand des Freundeskreises fand am Samstag, 6.7. eine Buchpräsentation statt. Dr. Mateusz Hartwich stellte sein neues
"Buch der Erinnerungen und Empfindungen"vor, in dem um ersten Mal die Erinnerungen der deutschen Flakhelfer-Generation und die der polnischen Kriegskinder in einem Buch zusammen geführt werden. Gemeinsam ist den Erinnernden, dass sie das  gleiche Gymnasium besuchten  in Hirschberg bzw. Jelenia Gora,  – vor, während oder nach dem Krieg.
Stand auf dem Stadtfest
Die Schülergruppe verließ nach einer eindrucksvollen Woche die Partnerstadt voll des  Lobes für das abwechslungsreiche Programm: sie haben das Dreiländereck Maastricht, Lüttich, Aachen gesehen unter dem Motto „How Europe works“, die Metropole Köln und natürlich Erftstadt. Die liebevolle Betreuung durch den Freundeskreis fand besonderen Dank der jugendlichen Besucher und ihrer Begleiter.
Sie wollen alle gerne wiederkommen und nahmen die Zusicherung mit, dass sie in Erftstadt jederzeit willkommen sind.

 

Der Freundeskreis arbeitet an weiteren Netzwerken zwischen den Städten: nachdem Kontakte zwischen den Jazz-Szenen und den Schulen erfolgreich initiiert wurden, wird im nächsten Jahr ein Kontakt in der Chor-Szene seinen Anfang nehmen.

 

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