Erftstadt-Wappen Jelenia-Gorá-Wappen

Freundeskreis Erftstadt — Jelenia Góra

Freundeskreis bei muxx.tv

Wir sind stolz, dass wir am 06.09.2015 die Gelegenheit hatten, unsere Partnerstadt Jelenia Gora im Internet-Fernsehen vorzustellen.

Philipp Wasmuth hatte den Freundeskreis eingeladen, an einer Talkshow im Rahmen der Reihe "Kulturzeit Erftstadt" teilzunehmen. Michael Rosemeyer, Schatzmeister des Freundeskreises, nutzte die Gelegenheit, um die Besonderheiten von Jelenia Gora und die Geschichte Niederschlesiens in Kürze vorzustellen.

Die Sendung ist unter folgendem link im Internet verfügbar:

https://www.muxx.tv/channels/kulturzeit-2015/kulturzeit-2015/18/1967

Preisverleihung

Hier ein Videoausschnitt der Preisverleihung

Durchflug - E.T.A. Hoffmann in Schlesien

 Philipp Wasmund und Hanna Beuel wiesen mich auf unserer gemeinsamen Märzreise ins Riesengebirge auf ein Buch hin, das man bei Köhl für einen Euro (!) bestellen kann.

Aus dem Klappentext:

Dass er (Hoffmann) einen Teil seines unsteten Lebens in Schlesien zubrachte, dass er dort Texte schrieb, die über das hinausgehen, was man mit Hoffmann verbindet, ja, dass er unter dem Einfluss der schlesischen Landschaften zu einem eindrucksvollen Landschaftsmaler mit der Feder geworden ist, wissen zwar Hoffmannspezialisten, doch scheint auch ihnen das Außerordentliche dieser Begegnung des großen deutschen Romantikers mit den »schönen romantischen Gegenden des Riesengebirges«, wie Hoffmann selbst schrieb, entgangen zu sein.

Peter Lachmann, Schriftsteller, Übersetzer und Theatermacher, hat in diesem Buch erstmals die Texte Hoffmanns, die in Schlesien entstanden sind oder auf seine Schlesienaufenthalte Bezug nehmen, zusammengestellt und erläutert.

 

  • Gebundene Ausgabe: 325 Seiten
  • Verlag: Deutsches Kulturforum östliches Europa; Auflage: 1 (22. März 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3936168490
  • ISBN-13: 978-3936168495

 

Michael Rosemeyer

 

Winterreise vom 4. – 11.März 2017

Jelenia Gora im Winter – ein neues Erlebnis in der über 25-jährigen Vereinsgeschichte: vom 4. bis 11. März 2017 erkundete eine 12-köpfige Gruppe die polnische Partnerstadt und das Riesengebirge zur winterlichen Jahreszeit.
Eine weitere Neuerung war die Anreise per Bahn, die Dank hervorragender Planung ganz problemlos klappte.
„Wie immer, wenn wir in Jelenia Gora sind, wurden wir von polnischen Freunden herzlich begrüßt und während unseres Aufenthaltes begleitet und unterstützt“, so der Vorsitzende Jürgen Schreiber. „Besonders gefreut haben wir uns über eine erneute Einladung des Bürgermeisters Marcin Zawiła in das alte schlesische Theater, den „Kulturpalast“ von Jelenia Gora. In diesem wunderschönen Haus erlebten wir Gesang und Tanz, von HipHop bis Folklore, dargeboten von Kindern zwischen 5 und 15 Jahren. Tanz und Gesang ist in Polen ein gesamt-gesellschaftliches Kulturgut, das schon den Kleinsten nahe gebracht wird und auch bei den Erwachsenen weit mehr verankert ist, als bei uns in Deutschland.
Unsere Aktivitäten in dieser Woche waren sehr vielseitig: zwei Wanderungen hoch in die Berge zur kleinen Teichbaude und zur alten schlesischen Baude waren auf Grund der Schneeverhältnisse durchaus anstrengend, aber ebenso grandios!
Nach so einer körperlichen Anstrengung ist neben der phantastischen Aussicht das erste Bier in den gemütlichen Bauden eine echte Belohnung!
Eine leichtere Wanderung führte entlang des Flusses Bobr zu dem vielfach ausgezeichneten Öko-Bauernhof unserer Freunde Agata und Roland, einem deutsch-polnischen Ehepaar, bei dem wir durch hervorragendes Essen aus eigener Produktion belohnt wurden. ( (http://www.kowaloweskaly.pl/ )
Für individuelle Vorhaben wie Shoppen in Jelenia Gora oder Wellness in Ciepliece oder Tagesausflug nach Breslau war ebenso Raum wie für einen gemeinsamen Tanzabend mit den polnischen Freunden in Schloss Lomnitz (www.palac-lomnica.de ) am internationalen Tag der Frauen (8.3.) , der in Polen große Beachtung findet.

Ein gemütlicher gemeinsamer Abschiedsabend mit den polnischen Freunden ist Tradition. Bei gutem Essen in freundlicher Atmosphäre lassen sich am besten Zukunftspläne schmieden.
Eine besondere Freude für uns: ein erstmals Mitreisenden war von den Eindrücken dieser Reise, vor allem aber von dem herzlichen Verhältnis und der engagierten Zusammenarbeit zwischen den polnischen Freunden und uns so positiv beeindruckt, dass er spontan in den Verein eingetreten ist.

Mit dem Wohnmobil nach Krakau

Im WDR gab es am 11.09.16 in der Reihe "wunderschön" einen interessanten Film über eine Reise durch Südpolen zu sehen.

Unter dem folgenden Link kann man den Film ansehen:

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/wunderschoen/video-wunderschoen---mit-dem-wohnmobil-nach-krakau-100.html

Die Reise beginnt im Hirschberger Tal:

Huta Julia, Schloss Lomnitz und das Hirschberger Tal werden ebenso vorgestellt wie Karpacz, Schloss Fürstenstein, Swidnica mit seiner evangelischen Kirche, bevor es weitergeht nach Wroclaw und Krakau.

Freundeskreis zusammen mit polnischen Freunden in Berlin

Das war der krönende Abschluss des Jubiläumsjahres für den Freundeskreis Erftstadt – Jelenia Gora (Hirschberg) e.V.:  
15 Mitglieder und 5 Gäste aus der polnischen Partnerstadt durften vom 27. -30.11.2016  bei traumhaft schönem Herbstwetter die Bundeshauptstadt genießen. Die Reise erfolgte auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Helga Kühn-Mengel (SPD), die sich bei ihrem Besuch während der Feierlichkeiten zum 25. Jubiläum des Freundeskreises sehr beeindruckt von dessen Arbeit gezeigt hatte. „Wir können uns nur ganz herzlich bedanken für das sehr abwechslungsreiche Programm, das natürlich an politischen Themen ausgerichtet war.“ betont der Vorsitzende Jürgen Schreiber. „Selbstverständlich  stand der Bundestag auf dem Programm. Hier durften wir unter individueller Führung auf der Tribüne des Plenarsaals ebenso individuelle Fragen stellen, genauso, wie in der anschließenden „Plauderstunde“ mit unserer Gastgeberin Kühn-Mengel. Sie gab uns und den polnischen Gästen einen umfassenden Einblick in ihre Arbeit und die des Parlamentes. Die beeindruckende Architektur der Reichstagskuppel und der Blick über „Berlin bei Nacht“  waren das Sahnehäubchen auf diesem schönen Tag!“.


Den Organisatoren  der Reise war es gelungen, dem Wunsch der polnischen Gäste zu entsprechen und einen Empfang in der polnischen Botschaft möglich zu machen. Nach kurzem Vortrag des 1. Botschaftsrates Tomasz Badowski über die Arbeit der Botschaft im Allgemeinen entspann sich eine lebhafte Diskussion über Tages- und Europapolitik.
Weitere Stationen waren Schloss und Park Sanssouci, Schloss Cecilienhof, die neue Synagoge und  die beeindruckende Gedenkstätte deutscher Widerstand.
„Wir haben eine Menge interessanter Informationen und Eindrücke erhalten.“ meint Schreiber. „Aber Abends blieb noch Zeit, einige der 80 Weihnachtsmärkte in Berlin zu erkunden oder im berühmten „Cafe Keese“ das Tanzbein zu schwingen. Und natürlich wurde die Zeit genutzt, mit den Gästen aus der Partnerstadt gemeinsame Aktivitäten für die Zukunft  zu besprechen.“ Schreibers abschließende Bewertung: „ Sehr begeistert von diesen gemeinsamen Tagen sind unsere polnischen Freunde und wir nach Hause gefahren und freuen uns alle auf die nächsten gemeinsamen Unternehmungen.“

 

Freundeskreis erhält außergewöhnliche Auszeichnung in Jelenia Gora, Stadtanzeiger und Rundschau berichten

"Das schlesische Elysium" , Buchempfehlung

Das "deutsche Kulturforum östliches Europa" hat mehrere interessante Bücher über das Riesengebirge und unsere Partnerstadt Jelenia Gora herausgegeben. Als Lesetipp empfehlen wir heute

Arne Franke: Das schlesische Elysium

Burgen, Schlösser, Herrenhäuser und Parks im Hirschberger Tal

€ 19,80/ PLN 55,00. ISBN 978-3-936168-54-9

Eine ausführliche Beschreibung finden Sie unter

http://www.kulturforum.info/de/startseite-de/1000305-publikationen/1019383-kulturreisen/1019389-das-schlesische-elysium

 

Verein kritisiert Versetzung von Ulrike Liedemann

Leserbrief zum Artikel „Versetzung entsetzt“ im Kölner Stadt-Anzeiger vom 11.Mai 2017



Die Entfernung von Ulrike Liedemann aus dem Amt als Leiterin der Kulturabteilung der Stadt Erftstadt löst hier flächendeckend völliges Unverständnis aus bei denen, die Frau Liedemann in ihrem Amt kennen und schätzen gelernt haben.

Der Freundeskreis Erftstadt-Jelenia Gora (Hirschberg) e.V. durfte die hilfreiche Unterstützung von Frau Liedemann (und weiteren Mitarbeitern ihrer Abteilung) im Jahr 2016 erfahren im Rahmen der Feiern unseres 25-jährigen Vereinsjubiläums.
Wir können nur sagen: wenn alle Beamten auf ihren jeweiligen Posten so engagiert, zielführend und bürgernah arbeiten würden, gäbe es keinen Unmut über „die Politik , „die Beamten“ oder „die da oben“ !
So eine Mitarbeiterin kann man sich unserer Meinung nach nur wünschen.
Dass nicht nur wir das so sehen, zeigt der Artikel vom 11.5. im Kölner Stadtanzeiger und der Leserbrief vom gleichen Tag „Versetzung zerstört Vertrauen“ von Klaus Schramm und Clelia Meyer

Bemerkenswert ist, dass die Stadtverwaltung ihre Entscheidung weder begründet noch kommentiert.
Weder der Öffentlichkeit noch der Betroffenen gegenüber.
Rechtlich muss sie das wohl auch nicht.
Aber: Die Amtsführung der Herren an der Verwaltungsspitze der Stadt soll doch dem Wohle der Stadt und ihrer Bürger dienen.
Dann sollte man diesen Bürgern auch darlegen können, warum man ihnen eine so kompetente und beliebte Fachkraft an einer so wichtigen Schlüsselstellung entzieht.

Bei dieser „inneren Personalangelegenheit“ – die man nicht kommentieren werde, so die Stadtverwaltung, waren doch wohl nicht tatsächlich persönliche Animositäten ausschlaggebend – wie die überkochende Gerüchteküche berichtet.
Das würde ein schwaches Bild abgeben von den Führungsqualitäten in der Chefetage unserer Stadtverwaltung. Sowas möchten wir nicht für möglich halten.
Doch die Art und Weise, wie diese „innere Personalangelegenheit“ abgewickelt wurde, passt leider in dieses Bild.

Dieses Versetzungsverfahren mag rechtlich in Ordnung sein.
Unserer Stadt und ihren Bürgern ist damit Schaden zugefügt.

 

Und ob die körperliche und seelische Gesundheit von Frau Liedemann nach dieser Erfahrung unbeschadet bleibt, ist abzuwarten.
Das Gegenteil wäre nicht verwunderlich.

Zum Wohle der Stadt und ihrer Bürger wünschen wir Frau Liedemann zurück auf ihre angestammte Stelle als Leiterin der Kulturabteilung!

 

 

Freundeskreis Erftstadt – Jelenia Góra (Hirschberg) e.V.

Josy Wirtz – Geschäftsführerin -
Herbert Wirtz – Beisitzer -
Franz-Rüth-Straße 13

50374 Erftstadt

Herbstwanderreise vom 21.-28. September 2017 nach Jelenia Gora

Vom 21.-28. September 2017 findet unsere mitllerweile bereits traditionelle beliebte Herbstwanderreise nach Jelenia Gora bzw. ins Riesengebirge statt. Das - wie wir finden interessante und vielseitige - Programm finden Sie HIER.

Wir bitten um frühzeitige Anmeldung.

Fahrt zum Oberschlesischen Museum nach Ratingen

Der Freundeskreis Erftstadt-Jelenia Gora (Hirschberg) e.V. hatte sich

was Besonderes einfallen lassen: Für alle, die ein Interesse an Schlesien

haben - sei es, weil sie – wie tausende Bürger aus NRW ihre familären

Wurzeln dort haben oder weil sie einfach für diesen landschaftlich

schönen und kulturell reichen Landesteil unseres Nachbarlandes Polen

„Feuer gefangen“ haben – für solche Leute wurde am 9.4.2017 eine Fahrt

zum oberschlesischen Landesmuseum nach Ratingen organisiert.

16 Teilnehmer nahmen bei bestem Sonntagswetter die Gelegenheit wahr

und erlebten einen überaus informativen und interessanten Nachmittag,

der bei hausgemachtem Kuchen und Kaffee in gemütlicher Runde seinen

Abschluss fand, wobei schon wieder die ein oder andere neue Idee

geboren wurde.

„Wir wollen mit diesen kleineren Veranstaltungen zweierlei erreichen“,

erklärt der Vorsitzende Jürgen Schreiber: „ zum einen natürlich

weiterhin Interesse wecken an Polen, Schlesien und Jelenia Gora, zum

anderen auch den Mitgliedern ein Zusammenkommen ermöglichen, die aus

Gesundheitsgründen an Reisen mit körperlichen Anstrengungen nicht

mehr teilnehmen können. Die holen wir sogar an der Haustür ab!“

Für diesen Service war u.a. das älteste Vereinsmitglied Otto Straznicky

(OSTRA) – fast 95 – dankbar, denn gerade er, der ausgewiesene

Eisenbahnexperte, durfte bei der aktuellen Ausstellung des Museums ja

nicht fehlen: „175 Jahre schlesische Eisenbahnen“ .In einer Führung

hörten und sahen die Teilnehmer viel Wissenswertes und Interessantes

von diesem damals völlig neuen Verkehrsmittel, von Problemen beim Bau

der Strecken, bei der Finanzierung, bei der Akzeptanz in der

Bevölkerung, aber auch von den Verbesserungen, die diese technische

Neuerung mit sich brachte: von neuen Arbeitsplätzen und schnellerem

Reisen.

Die anschauliche, in verschiedene Themenfelder gegliederte Ausstellung

ist noch bis April 2018 zu sehen.

Vorankündigung: Schlesischer Literaturabend am 12.09.2017

Für die diesjährige Kulturzeit hat sich unser Verein einen "schlesischen Literaturabend" ausgedacht. Er findet am 12.09.2017 im Anneliese-Geske-Kulturhaus, Gustav-Heinemann-Str. 1a, 50374 Erftstadt statt.

Schlesien hat eine Vielzahl von Dichtern und Schriftstellern hervorgebracht, von denen wir einige vorstellen wollen. Neben den Brüdern Gerhart und Carl Hauptmann kennt sicherlich jeder Eichendorff und Freiligrath sowie E.T.A. Hoffmann. Neben diesen Klassikern kommen aber auch modernere Literaten zu Wort wie Theodor Buhl, Horst Bienek oder Wolfgang Bittner. Und hätten Sie gewusst, dass auch Janosch ein gebürtiger Schlesier ist und mehrere Romane über seine Heimat geschrieben hat? Mit Marek Krajewski kommt ausserdem ein polnischer Krimiautor zu Wort, dessen Antiheld Kommisar Mock in Breslau ermittelt.

Thematisch geht es natürlich um das Riesengebirge und Rübezahl und insbesondere Hirschberg/Jelenia Gora. Aber auch die Not der Menschen in den schwierigen Zeiten der Industrialisierung, die die Weber schwer getroffen hat und die Zeit der Weltkriege mit Gewalt und Vertreibung werden thematisiert.

Untermalt werden die Vorträge durch eine Diashow mit Bildern von Moritz von Schwind, Caspar David Friedrich, Max Slevogt, Ludwig Richter, aber auch Fotos von Landschaften und Städten in Schlesien.

Ein genaues Programm wird rechtzeitig vorgestellt.

 

Oberschlesien prosaisch  - interessante Veranstaltungen in Köln, Ratingen und Bochum

Oberschlesien prosaisch  

 

Präsentation des Literarischen Reiseführers Oberschlesien

und des Reportageromans Der schwarze Garten

 

Dienstag, 27. Juni 2017, 19 Uhr

Lew-Kopelew-Forum

Neumarkt 18, 50667 Köln

 

Mittwoch, 28. Juni 2017, 19 Uhr

Oberschlesisches Landesmuseum

Bahnhofstraße 62, 40883 Ratingen

 

Donnerstag, 29. Juni 2017, 18 Uhr

Deutsches Bergbau-Museum

Am Bergbaumuseum 28, 44791 Bochum

 

Vor rund zweihundert Jahren erlebte Oberschlesien, damals die südöstlichste Provinz Preußens, eine stürmische Entwicklung. Es war die Industrialisierung, die das bis dahin stabile Verhältnis zwischen Stadt und Land, zwischen Mensch und Natur aus dem Gleichgewicht brachte. Binnen kürzester Zeit und ungeachtet sozialer Kosten und fataler Auswirkungen auf die Umwelt entwickelten sich Dörfer und Kleinstädte zu Industriemolochen. Der enorme Bevölkerungszuwachs wurde zusätzlich begünstigt durch den Zuzug

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