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Freundeskreis Erftstadt — Jelenia Góra

Umfrage des DPI zu deutsch-polnischen Städtepartnerschaften

Die Corona-Pandemie hat in den vergangenen Monaten vieles Gewohnte auf den Kopf gestellt. Grenzen waren plötzlich wieder geschlossen, Veranstaltungen mussten abgesagt werden und anstelle des persönlichen Austauschs traten vielfach Videokonferenzen. Das Deutsche Polen-Institut (DPI), das Institut für Öffentliche Angelegenheiten in Warschau und der Polnische Städtebund haben dies zum Anlass genommen, ihr seit März 2019  durchgeführtes Forschungsprojekt zu deutsch-polnischen Städtepartnerschaften  um eine kleine aktuelle Umfrage zu ergänzen: wie erging und ergeht es eigentlich den Städtepartnerschaften während der Corona-Krise? Ist der gemeinsame Austausch vollständig zum Erliegen gekommen? Oder wurden neue digitale Formen der Zusammenarbeit genutzt?

Weitere Infos:

https://www.deutsches-polen-institut.de/blog/staedtepartnerschaften-in-zeiten-von-corona/

100. Todestag von Carl Hauptmann (1858-1921), 100. rocznica śmierci Carla Hauptmanna

     Am 4. Februar 2021 jährte sich der Todestag Carl Hauptmanns zum 100. Mal. Die "Silesia News" haben einen sehr guten Nachruf veröffentlicht,

    den Sie unter folgendem Link finden:     https://www.silesia-news.de/2021/02/04/zum-100-todestag-von-carl-hauptmann-1858-1921/

 

     Pisarz, pacyfista, współtwórca artystycznej kolonii. Mija setna rocznica śmierci "dobrego ducha Karkonoszy":

     https://wroclaw.wyborcza.pl/wroclaw/7,35771,26753954,pisarz-pacyfista-dobry-duch-karkonoszy.html?disableRedirects=true

 

 

 

 

Carl Hauptmann hat sehr schöne Gedichte über das Riesengebirge geschrieben. Eines davon, das ich besonders liebe, möchte ich Ihnen anlässlich seines Todestages vorstellen.

 

Wenn ich hoch oben geh

Wenn ich hoch oben geh,
Schwinden die Qualen,
Fängt mir die Sonne an,
Schlösser zu malen
Und rings die weite Welt
Ist für mich hingestellt.
Wenn ich hoch oben geh,
Wird mir so frei.

Wenn ich hoch oben geh,
Unter den Sternen,
Längst unter Wolken ruhn
Täler und Fernen,
Und rings nur Felsen stehn
Und starke Lüfte wehn.
Wenn ich in Höhen geh
Wird mir so frei.

Wenn ich zu Tale geh,
Klingt es dann weiter,
Was mir hoch oben klang,
Wird mein Begleiter.
Wandle durch tiefe Nacht,
Hab es doch heim gebracht.
Was über Wolken klingt,
Nur das macht frei.

Neuerscheinung: Wanderer im Riesen-Gebirge. Anthologie der Reiseberichte aus dem 17.-20. Jahrhundert

  

Gemeinsame Veröffentlichung des Schlesischen Museums zu Görlitz und des polnischen Verlages Wydawnictwo Wielka Izera. Die Lektüre der fast 40 Reiseberichte eröffnet faszinierende Einblicke in die verschwundene Welt des Iser- und Riesengebirges des 17.-20. Jahrhunderts.

Zitat silesia-news:

Das Iser- und Riesengebirge, früher gemeinsam als Riesen-Gebirge bezeichnet, zieht seit Jahrhunderten neugierige Wanderer an. Aufgeklärte Beamte, Gelehrte, Geistliche und Künstler – unter ihnen viele bekannte Zeitgenossen wie Benjamin Schmolck, Adolf Traugott von Gersdorf, Ida Gräfin Hahn-Hahn, Karl von Wachsmann, Carl Theodor Mattis oder der spätere US-amerikanische Präsident John Quincy Adams – begriffen das Reisen als Bildung und den Reisebericht als Erfüllung eines Bildungsauftrags zur Weitergabe ihrer Erkenntnisse an Dritte. Je nach Alter, Beruf und Reisezweck der Wanderer variieren die Schwerpunkte der einzelnen Berichte. In ihrer Gesamtheit ergeben sie ein vielfarbiges Kaleidoskop an Informationen über den Lebensalltag im Riesen-Gebirge, über Land und Leute, Freud und Leid, Arbeit und Essen, Sitten und Kleidung, über Reiseführer, Glashüttenarbeiter, Schmuggler und Bauden-Bewohner.

Wanderer im Riesengebirge. Anthologie der Reiseberichte aus dem 17.-20. Jahrhundert, Autor der Auswahl: Marcin Wawrzyńczak, Zusammenarbeit: Agnieszka Bormann,  Jowita Selewska, 436 Seiten, ISBN 978-3-9819999-6-9, 18 Euro, Bestellung unter: kontakt@schlesisches-museum.de, Lieferung ab Juni 2020. Beide Bücher (deutsch und polnisch) sind ab Juni auch im Museumsladen erhältlich und kosten zusammen 25 Euro.

Die fast 40 Reiseberichte erscheinen erstmalig in polnischer Sprache, übersetzt von Marcin Wawrzyńczak:

Podróżnicy w Górach Olbrzymich. Antologia tekstów źródłowych z XVII-XX wieku. Wybrał i przełożył: Marcin Wawrzyńczak, współpraca: Jowita Selewska, 412 Seiten, ISBN 978-83-952293-6-7, 15 Euro. Bestellung jetzt schon möglich über: https://wielkaizera.com.pl

NIE DLA OBRAZÓW ANTYABORCYJNYCH W PRZESTRZENI PUBLICZNEJ - Petition gegen Anti-Abtreibungsbilder in der Öffentlichkeit

Der u.a. Link führt zu einer Petition an die polnische Regierung, die die Beendigung von Propaganda gegen Abtreibungen in der Öffentlichkeit fordert. Wir unterstützen dieses Anliegen.

 

https://naszademokracja.pl/petitions/nie-dla-obrazow-antyaborcyjnych-w-przestrzeni-publicznej

 

Do: Pan Mateusz Morawiecki Prezes Rady Ministrów; Pani Marlena Maląg Minister Rodziny Pracy i Polityki Społecznej; dw.: pan Adam Bodnar Rzecznik Praw Obywatelskich; Pan Mikołaj Pawlak Rzecznik Praw Dziecka

NIE DLA OBRAZÓW ANTYABORCYJNYCH W PRZESTRZENI PUBLICZNEJ

AK

Skontaktuj się z autorem/autorką apelu

Kampanię utworzył(a)

Agnieszka Kossowska

NIE DLA OBRAZÓW ANTYABORCYJNYCH W PRZESTRZENI PUBLICZNEJ

Szanowni Państwo,

domagamy się wydania jednoznacznego zakazu prezentowania w miejscach publicznych drastycznych, brutalnych, nieprzyzwoitych i budzących odrazę obrazów antyaborcyjnych oraz tym samym ochrony dzieci przed emocjonalnymi, behawioralnymi i fizjologicznymi skutkami związanymi z nagłą ekspozycją na nie.

Virtuelle Schau zum Schloss Fürstenstein in Walbrzych (Waldenburg)-

OstfassadeAuf der Webseite des Schlosses Fürstenstein in Waldenburg www.wtechnikolorze.ksiaz.walbrzych.pl eine virtuelle Ausstellung „Schloss Fürstenstein in Technicolor” kostenlos besichtigen.
Im Rahmen dieser ungewöhnlichen Exposition entdeckt man eine Welt, die es nicht mehr gibt: historisches Erbe Niederschlesiens, das in Folge des Zweiten Weltkrieges  unwiderruflich verloren ging. Dabei werden über 30 nie veröffentlichte Bilder der Schlossinnenräume zu Beginn des 20. Jahrhunderts
aus dem Archiv des Schlosses Fürstenstein und der Fürstin Daisy von Pless-Stiftung präsentiert. 

Quelle: Schlesien heute 09/2020

Rückkehr der Gebirgsbahnen in Niederschlesien

Rückkehr der Gebirgsbahnen in Niederschlesien

Die Woiwodschaft Niederschlesien engagiert sich seit Jahren für die Wiederinbetriebnahme stillgelegter Bahnstrecken. Nun soll die Instandsetzung der einstigen Isergebirgsbahn beginnen.
Für rund zwölf Millionen Euro sollen Gleisbett und Schienen zwischen Bad Flinsberg (Świeradów Zdrój) und Greiffenberg (Gryfów Śląski) komplett saniert und wo nötig neu errichtet werden.
Im Jahr 1908 war der Zugbetrieb auf der nur rund elf Kilometer langen Trasse der Isergebirgsbahn aufgenommen worden. Damit bekam der Kurort Bad Flinsberg erstmals eine Bahnanbindung
an die wichtige Strecke Berlin-Breslau.
Nachdem dem Betrieb 1996 eingestellt wurde, sollen ab 2022 dort wieder Personenzüge verkehren. Vor kurzem haben die vorbereitenden Arbeiten für die Wiedererrichtung der Gleise begonnen.
Zudem hat die Woiwodschaft unlängst den Zuschlag bekommen, die Bahnstrecke zwischen Hirschberg (Jelenia Góra) und dem Ferienort Krummhübel (Karpacz) im Riesengebirge erwerben
zu können. Rund zwei Jahre sollen die Arbeiten dauern, die den Betrieb auf der Strecke zwischen der Kreisstadt Hirschberg und Zillerthal-Erdmannsdorf (Mysłakowice) mit den beiden Abzweigen
nach Schmiedeberg (Kowary) und Krummhübel ermöglichen sollen. Betrieben werden die neuen Strecken von der woiwodschaftseigenen Regionalbahn Koleje Dolnośląskie.
www.kolejedolnoslaskie.pl (nur PL)

Quelle: Schlesien heute 04/2021

„Das Album von Hans 1934-1938“

Sehr empfehlenswert

Ein Film über einen leidenschaftlichen Hobby-Fotografen aus Schlesien und seine Bilder. Weihnachten 1934 feiert Doktor Hans Hoehl mit seiner engsten Familie in Bad Rainerz in Niederschlesien. Hier lebt er und arbeitet als Arzt im Bereich der Balneologie. Hans ist ein begeisterter Fotograf. In seinem bequemen, bürgerlichen Leben bleibt viel Zeit für Arbeit, Sport, Reisen und Unterhaltung. In Begleitung seiner Frau Friedel reist er oft innerhalb Deutschlands und auch ins Ausland. Im Jahre 1935 macht er die Mittelmeerkreuzfahrt auf dem Schiff "Monte Rosa" und ein Jahr später eine aufregende Reise nach Budapest. Das alles erfahren wir aus dem Album mit Negativen, das 70 Jahre nach dem Krieg in Ostpolen gefunden wurde. Heute ist Bad Reinerz ein polnischer Kurort und heißt Duszniki Zdrój. Wie fast alle deutschen Bewohner der 1945 an Polen abgetretenen Gebiete musste auch Hans seine Heimat verlassen. Durch die gründliche, akribische Recherche des Informatikers und Schriftstellers Piotr Strzałkowski, der zufälligerweise in den Besitz des Albums kommt, lernen wir Hans Hoehl kennen und verfolgen sein Leben mit den malerischen Landschaften und spannenden Orten Schlesiens, Deutschlands und Europas im Hintergrund und mit Menschen, die die nahende Katastrophe nicht ahnen. Ein Film von Mieczysława Wazacz und Tadeusz Skarżyński

Hier der link :

https://www.youtube.com/watch?v=sW2UJZkhMsA

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