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Freundeskreis Erftstadt — Jelenia Góra

Freundeskreis bei muxx.tv

Wir sind stolz, dass wir am 06.09.2015 die Gelegenheit hatten, unsere Partnerstadt Jelenia Gora im Internet-Fernsehen vorzustellen.

Philipp Wasmuth hatte den Freundeskreis eingeladen, an einer Talkshow im Rahmen der Reihe "Kulturzeit Erftstadt" teilzunehmen. Michael Rosemeyer, Schatzmeister des Freundeskreises, nutzte die Gelegenheit, um die Besonderheiten von Jelenia Gora und die Geschichte Niederschlesiens in Kürze vorzustellen.

Die Sendung ist unter folgendem link im Internet verfügbar:

https://www.muxx.tv/channels/kulturzeit-2015/kulturzeit-2015/18/1967

Durchflug - E.T.A. Hoffmann in Schlesien

 Philipp Wasmund und Hanna Beuel wiesen mich auf unserer gemeinsamen Märzreise ins Riesengebirge auf ein Buch hin, das man bei Köhl für einen Euro (!) bestellen kann.

Aus dem Klappentext:

Dass er (Hoffmann) einen Teil seines unsteten Lebens in Schlesien zubrachte, dass er dort Texte schrieb, die über das hinausgehen, was man mit Hoffmann verbindet, ja, dass er unter dem Einfluss der schlesischen Landschaften zu einem eindrucksvollen Landschaftsmaler mit der Feder geworden ist, wissen zwar Hoffmannspezialisten, doch scheint auch ihnen das Außerordentliche dieser Begegnung des großen deutschen Romantikers mit den »schönen romantischen Gegenden des Riesengebirges«, wie Hoffmann selbst schrieb, entgangen zu sein.

Peter Lachmann, Schriftsteller, Übersetzer und Theatermacher, hat in diesem Buch erstmals die Texte Hoffmanns, die in Schlesien entstanden sind oder auf seine Schlesienaufenthalte Bezug nehmen, zusammengestellt und erläutert.

 

  • Gebundene Ausgabe: 325 Seiten
  • Verlag: Deutsches Kulturforum östliches Europa; Auflage: 1 (22. März 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3936168490
  • ISBN-13: 978-3936168495

 

Michael Rosemeyer

 

Winterreise vom 4. – 11.März 2017

Jelenia Gora im Winter – ein neues Erlebnis in der über 25-jährigen Vereinsgeschichte: vom 4. bis 11. März 2017 erkundete eine 12-köpfige Gruppe die polnische Partnerstadt und das Riesengebirge zur winterlichen Jahreszeit.
Eine weitere Neuerung war die Anreise per Bahn, die Dank hervorragender Planung ganz problemlos klappte.
„Wie immer, wenn wir in Jelenia Gora sind, wurden wir von polnischen Freunden herzlich begrüßt und während unseres Aufenthaltes begleitet und unterstützt“, so der Vorsitzende Jürgen Schreiber. „Besonders gefreut haben wir uns über eine erneute Einladung des Bürgermeisters Marcin Zawiła in das alte schlesische Theater, den „Kulturpalast“ von Jelenia Gora. In diesem wunderschönen Haus erlebten wir Gesang und Tanz, von HipHop bis Folklore, dargeboten von Kindern zwischen 5 und 15 Jahren. Tanz und Gesang ist in Polen ein gesamt-gesellschaftliches Kulturgut, das schon den Kleinsten nahe gebracht wird und auch bei den Erwachsenen weit mehr verankert ist, als bei uns in Deutschland.
Unsere Aktivitäten in dieser Woche waren sehr vielseitig: zwei Wanderungen hoch in die Berge zur kleinen Teichbaude und zur alten schlesischen Baude waren auf Grund der Schneeverhältnisse durchaus anstrengend, aber ebenso grandios!
Nach so einer körperlichen Anstrengung ist neben der phantastischen Aussicht das erste Bier in den gemütlichen Bauden eine echte Belohnung!
Eine leichtere Wanderung führte entlang des Flusses Bobr zu dem vielfach ausgezeichneten Öko-Bauernhof unserer Freunde Agata und Roland, einem deutsch-polnischen Ehepaar, bei dem wir durch hervorragendes Essen aus eigener Produktion belohnt wurden. ( (http://www.kowaloweskaly.pl/ )
Für individuelle Vorhaben wie Shoppen in Jelenia Gora oder Wellness in Ciepliece oder Tagesausflug nach Breslau war ebenso Raum wie für einen gemeinsamen Tanzabend mit den polnischen Freunden in Schloss Lomnitz (www.palac-lomnica.de ) am internationalen Tag der Frauen (8.3.) , der in Polen große Beachtung findet.

Ein gemütlicher gemeinsamer Abschiedsabend mit den polnischen Freunden ist Tradition. Bei gutem Essen in freundlicher Atmosphäre lassen sich am besten Zukunftspläne schmieden.
Eine besondere Freude für uns: ein erstmals Mitreisenden war von den Eindrücken dieser Reise, vor allem aber von dem herzlichen Verhältnis und der engagierten Zusammenarbeit zwischen den polnischen Freunden und uns so positiv beeindruckt, dass er spontan in den Verein eingetreten ist.

Freundeskreis erhält außergewöhnliche Auszeichnung in Jelenia Gora, Stadtanzeiger und Rundschau berichten

"Das schlesische Elysium" , Buchempfehlung

Das "deutsche Kulturforum östliches Europa" hat mehrere interessante Bücher über das Riesengebirge und unsere Partnerstadt Jelenia Gora herausgegeben. Als Lesetipp empfehlen wir heute

Arne Franke: Das schlesische Elysium

Burgen, Schlösser, Herrenhäuser und Parks im Hirschberger Tal

€ 19,80/ PLN 55,00. ISBN 978-3-936168-54-9

Eine ausführliche Beschreibung finden Sie unter

http://www.kulturforum.info/de/startseite-de/1000305-publikationen/1019383-kulturreisen/1019389-das-schlesische-elysium

 

Fahrt zum Oberschlesischen Museum nach Ratingen

Der Freundeskreis Erftstadt-Jelenia Gora (Hirschberg) e.V. hatte sich

was Besonderes einfallen lassen: Für alle, die ein Interesse an Schlesien

haben - sei es, weil sie – wie tausende Bürger aus NRW ihre familären

Wurzeln dort haben oder weil sie einfach für diesen landschaftlich

schönen und kulturell reichen Landesteil unseres Nachbarlandes Polen

„Feuer gefangen“ haben – für solche Leute wurde am 9.4.2017 eine Fahrt

zum oberschlesischen Landesmuseum nach Ratingen organisiert.

16 Teilnehmer nahmen bei bestem Sonntagswetter die Gelegenheit wahr

und erlebten einen überaus informativen und interessanten Nachmittag,

der bei hausgemachtem Kuchen und Kaffee in gemütlicher Runde seinen

Abschluss fand, wobei schon wieder die ein oder andere neue Idee

geboren wurde.

„Wir wollen mit diesen kleineren Veranstaltungen zweierlei erreichen“,

erklärt der Vorsitzende Jürgen Schreiber: „ zum einen natürlich

weiterhin Interesse wecken an Polen, Schlesien und Jelenia Gora, zum

anderen auch den Mitgliedern ein Zusammenkommen ermöglichen, die aus

Gesundheitsgründen an Reisen mit körperlichen Anstrengungen nicht

mehr teilnehmen können. Die holen wir sogar an der Haustür ab!“

Für diesen Service war u.a. das älteste Vereinsmitglied Otto Straznicky

(OSTRA) – fast 95 – dankbar, denn gerade er, der ausgewiesene

Eisenbahnexperte, durfte bei der aktuellen Ausstellung des Museums ja

nicht fehlen: „175 Jahre schlesische Eisenbahnen“ .In einer Führung

hörten und sahen die Teilnehmer viel Wissenswertes und Interessantes

von diesem damals völlig neuen Verkehrsmittel, von Problemen beim Bau

der Strecken, bei der Finanzierung, bei der Akzeptanz in der

Bevölkerung, aber auch von den Verbesserungen, die diese technische

Neuerung mit sich brachte: von neuen Arbeitsplätzen und schnellerem

Reisen.

Die anschauliche, in verschiedene Themenfelder gegliederte Ausstellung

ist noch bis April 2018 zu sehen.

Leserbriefe zu Kölner Stadtanzeiger Rhein-Erft vom 28.6.2017 „Freundeskreise gerieten heftig aneinander“

Der o.a. Artikel hat in unserem Verein zu heftigen Diskussionen geführt, weil er nach Ansicht vieler Mitglieder einseitig eine kleine Gruppe von Kritikern zu Wort kommen lässt und der Eindruck entsteht, dass der Vorstand massiv unter Druck sei.
Vier Mitglieder haben Leserbriefe geschrieben, von denen nur einer - stark gekürzt- abgedruckt wurde. Um der Öffentlichkeit die Möglichkeit zu geben, diese Meinungen zu hören, drucken wir hier die vier Leserbriefe ab.

1) Selten habe ich einen Artikel gelesen, der in seiner Einseitigkeit so am Sachverhalt, der mir weitestgehend bekannt ist, vorbeigeht wie der von von Herrn Komuth, der diesen dann auch noch selbst kommentiert. Donald Trump lässt grüßen. Wenn sich das umfangreiche  Programm zum 25-jährigem Jubiläum im Zugucken beim Kanu-Polo erschöpft hätte, wäre die massive Kritik berechtigt, die plötzlich - von wem auch immer lanciert - auftauchte. Wir hatten auch Besuch von jungen Leuten aus Polen, die sehr zufrieden waren und auch bei späteren Begegnungen in Polen gern auf das Erlebte zurückblickten. Leider wird völlig unterschlagen, dass nur eine kleine Gruppe (alter Vorstand?)  Ränkespiele betreibt, die von der Mitgliederversammlung als unangemessen mit großer Mehrheit zurückgewiesen wurden. Hier stellt sich natürlich die Frage, von wem Herr Komuth seine Informationen hat. Gute journalistische Arbeit erfordert Recherche bei allen Beteiligten, die offensichtlich nicht stattfand. 

Dieter Bahlmann


 

2) Ich bin Frau Ewa Rudna aus Jelenia Gora. Vor 1 Jahr bin ich mit 2 Kindern und meiner Mutter nach Erftstadt gezogen. Bei diesem Wechsel der Heimat haben mir Freunde aus dem Freundeskreis geholfen und Unterstützung gegeben. Mit Freunde bin ich auch zur Mitgliederversammlung am 22.6.2017 gegangen. Einen Herr Horst Komuth habe ich dort nicht gesehen.
Der Artikel in Zeitung hat mich Weisglut gebracht. Aus diesem Artikel man hört NUR Negatives über Vorsitzenden Jürgen Schreiber und Vorstand und Beleidigungen von Frau A. Kaczmarek.
Ich kenne den Freundeskreis nicht 25 Jahre, aber 1 Jahr. In dieser Zeit ich habe oft gesehen, dass z.B. immer wird an älteste Mitglieder gedacht und zusammen Aktionen gemacht mit Freude. Ich habe selber mehrmals erlebt das man ist nie allein auf sich gestellt. Ein Telefonat oder e-mail genügt und Hilfe durch Freundeskreis kommt. Freundeskreis ist wie Familie, nur größer. In Polen gibt es für das ein Sprichwort. Übersetzt etwa: Das Leben mit meinen Freunden aus diesem Freundeskreis ist ein Leben in vielen schönen Farben.
Bei der Mitgliederversammlung habe ich „Freunde“ kennengelernt, die gar nicht freundlich sind, sondern sie benehmen sich arrogant und ignorant.
Nur die 5 alten Herren aus AltenVorstand hatten zu kritisieren alles, was Vorstand macht. Aber keinen von denen habe ich gesehen bei Aktionen vom Verein im letzten Jahr.
Die anderen Mitglieder sind alle zufrieden mit dem, was Jürgen Schreiber und der Vorstand macht. Das hat die Abstimmung ganz klar gezeigt.
Ich als echte Freundin vom Freundeskreis wünsche mir, das immer mehr deutsche und polnische Menschen und vor allem Jugendliche den Weg zu uns finden und mit uns gehen. Negative Energie wird in unserem Verein nicht gebraucht.

Was ich fühle ist Rufmord an meinen Freunden vom Freundeskreis.

Ewa Rudna, Am Kapellenbusch 31, 50374 Erftstadt


 

3)

Ich bin Mitglied im Freundeskreis Erftstadt-Jelenia Gora und war auf der Mitgliederversammlung vom 22.6. Herr Komuth war nicht dort – und ich frage mich, wo er seine Informationen her hat.
Das Bild, das er zeichnet ist völlig verschieden von dem, was ich dort erlebt habe.
Richtig ist, dass dort 5 alte Herren des früheren Vorstandes Stimmung machten gegen ihr gemeinsames Feindbild Jürgen Schreiber, und zwar mit Hilfe eines Briefes des Vorstandes des polnischen Vereins, den sie – wie sich herausstellte – selbst !! (mit-) geschrieben und selbst in Erftstadt verbreitet haben, auch bei Bürgermeister und Stadtverwaltung. (??)
Dieser Brief und die dort geäußerte Kritik wurde von der großen Mehrheit der Mitglieder als unverschämtes Pamphlet bewertet und in Form und Inhalt völlig abgelehnt. Das wird in dem Artikel nicht erwähnt.
Ich habe den Eindruck, dieser Artikel ist zum größten Teil bereits geschrieben v o r der Versammlung auf Grund von höchst einseitigen Informationen der Alt-Herren-Riege.
Ein wichtiges anderes Schreiben vom polnischen Verein – verlesen auf der MV – beweist, dass eben nicht der gesamte polnische Verein im Clinch liegt mit dem hiesigen Vorstand, sondern ein paar wenige. Dies wird auch nicht erwähnt in diesem einseitigen Artikel. Erwähnt wird aber immerhin, dass der Vorstand mit großer Mehrheit entlastet wurde.
Für mich ist die Mitgliedschaft in diesem lebendigen Verein und die dadurch entstandenen Kontakte zu Menschen aus Jelenia Gora eine Bereicherung. Ich habe immer nur ein herzliches Miteinander zwischen den Polen und uns erlebt, egal, ob in Jelenia Gora oder hier in Erftstadt.

Petra Esseln
Am Vogelsang 34

50374 Erftstadt


 

4) Der von Herrn Komuth verfasste Artikel wäre möglicherweise etwas anders ausgefallen, wenn H. Komuth persönlich anwesend gewesen wäre.

Zu den Fakten:

Das Besuchsprogramm für die Jubiläumsfeiern 2016 wurde im Vorfeld mit dem früheren Vorstand, den jetzigen Kritikern, gemeinsam aufgestellt. Im nachherein wird das jetzt alles negativ bewertet, was zuvor gemeinsam verabschiedet wurde. Seltsam.
Und als Gast Bedingungen zu stellen, wann man teilnehmen wolle und wann nicht, ist schon starker Tobak. Der eingeladene Gast bestimmt, was der Gastgeber zu machen hat? In Mitteleuropa eigentlich unüblich. (Bei der Einladung zur nächsten Hochzeit bestimme ich als Gast die Speisefolge und das Outfit der Gäste, sonst komme ich nicht?)

Es war kein „gepfefferter Brief“ , sondern ein polemisches Pamphlet, was aus Polen geschickt wurde, einseitig und verletzend, mit inakzeptabler Wortwahl. Habe ich etwas zu kritisieren, sollte ich mich einer sachlichen Wortwahl bedienen. Andernfalls mache ich mich unglaubwürdig.

Die Reise nach Berlin war ursprünglich nur für Mitglieder des Erftstädter Freundeskreises ausge-sprochen worden. Sie dient eigentlich dazu, dem (deutschen) Wähler einen Einblick in die parlamentarische Arbeit zu ermöglichen. Den besonderen Bemühungen von Herrn Schreiber eine Ausnahmeregelung zu erwirken, ist es zu verdanken, das polnische Freunde mitfahren durften.

Daraus von bestimmten Personen auf polnischer Seite einen Anspruch herzuleiten, selber zu bestimmen, wer als Gast mitfährt, ist nicht nachvollziehbar.

Einem fremden Verein vorschreiben zu wollen, wer dort im Vorstand ist und wer nicht, ist absurd. Dafür haben die Vereinsmitglieder selber durch Wahl/Abwahl zu sorgen! Der vorab ausgestreute Slogan „Der Schreiber muss weg“ zeugt nicht gerade von Fingerspitzengefühl und ehrlichem Bemühen, einen Konsens zu finden.

Frau Kaczmarek meldet sich aus Polen telefonisch beim „Stadt-Anzeiger“, benutzt Worte wie „Arroganz“ und „Ignoranz“, blieb aber einer ausdrücklichen schriftlichen Einladung in Polen im Herbst 2016 ohne Angabe von Gründen fern. Wie passt das zusammen?

Nicht unerwähnt sollte übrigens bleiben, dass die überwiegende Mehrheit der Mitglieder mit dem Auftreten einiger weniger „Altmitglieder“ nicht einverstanden war und dies sehr deutlich artikulierte. Nicht die Länge der Mitgliedschaft ist entscheidend, sondern das, was substanziell von jedem eingebracht wird, um ein harmonisches Miteinander zu erreichen.

Ich selbst bin seit ca. 9 Monaten Mitglied, habe bei zwei Reisen mit dem Verein ein sehr freundschaftliches Verhältnis zwischen deutschen und polnischen Mitgliedern erlebt. Vielleicht waren es ja die falschen die ich getroffen habe, für mich waren es aber die richtigen, denn sie haben mich darin bestärkt, Mitglied zu werden. Und zu bleiben.

Gernot Minning

Bericht über die Jahreshauptversammlung und der sich hierauf beziehende Artikel des Hr.Dr. Komuth vom Kölner Stadt Anzeiger

 

Am Donnerstag, 22. Juni 2017 fand die ordentliche Mitgliederversammlung des Freundeskreises in Erftstadt-Liblar statt. 54 Mitglieder und auch 2 Gäste waren der Einladung des Vorstandes gefolgt waren.

Jürgen Schreiber, Vorsitzender des Vereins, konnte nach der Begrüßung der Mitglieder und Gäste feststellen, dass der Verein aktuell auf 86 Mitglieder angewachsen ist, deren Alter zwischen 17 und 95 Jahren liegt.
Neben des nominellen Mitgliederzuwachses ist besonders erfreulich, dass die Bemühungen Erfolg hatten, den Verein und seine Ziele auch den Menschen näher zu bringen, die weder in Schlesien geboren wurden, noch dort Verwandte haben. Das jüngste Mitglied ist gerade mal 17 Jahre alt, Schüler des Lechenicher Gymnasiums und Teilnehmer bei zwei Reisen nach Jelenia Góra im Jahr 2016.
Von seinen ersten Erfahrungen in Polen und mit unserem Verein hatte der junge Mann am Jubiläumsabend 2016 im Anneliese- Geske-Musik- und Kulturhaus begeistert berichtet.

Neben diversen Angeboten des Vereins an seine Mitglieder und interessierte Gäste wurden im vergangenen Jahr auch Reisen nach Jelenia Góra bzw. in das wunderschöne Hirschberger Tal angeboten und gut angenommen.

Ausblick auf Vorhaben im laufenden Jahr:

In diesem Jahr fand bereits eine Winterreise statt.
Vom 6. bis zum 8. August folgt die Sommerreise und vom 21. – 28. September die Herbstreise mit Besuch des Marktes und
Stadtfests „Wrzesień  Jeleniogórski.

Ein besonderes Angebot für jede Altersgruppe gibt es am 12. September im Rahmen der Erftstädter Kulturzeit: eine Lesung schlesischer Literatur im Anneliese Geske Musik- und Kulturhaus, vorbereitet und vorgetragen von Mitgliedern des Vereins.

Im Rahmen des Tagesordnungspunktes „Aussprache“ kam es zu einer regen Diskussion über das Verhältnis der Partnerschaftsvereine in Jelenia Góra und Erftstadt.
Der Vorstand des polnischen Partnerschaftsvereins hat im Dezember 2016 die Zusammenarbeit mit dem deutschen Verein aufgekündigt. "Man lasse die Partnerschaftsbemühungen ruhen"
Der Sachverhalt, der hierzu angeblich geführt hat, wurde diskutiert.
5 Herren des früheren Vorstandes übten Kritik.
Es stellte sich heraus durch einen Brief von Mitgliedern des polnischen Partnerschaftsvereins, dass die Handlungen des polnischen Vorstandes nicht die Meinung des gesamten Vereins widerspiegelt – so wie es vorgetäuscht wurde.

Im Grunde ist es hier (Erftstadt)wie da (Jelenia Gora) eine kleine Gruppe von älteren bis alten Mitgliedern bzw. Vorständen, die durch Manipulation glauben machen wollen, ihre Meinung sei die „des ganzen Volkes“.
Bei uns sind es 5 plus etwa gleich viele Gefolgsleute, also 10-12 von 86 .

In Polen haben sich bisher 6 Mitglieder von etwa 30 distanziert von ihrem Vorstand und seiner Handlungsweise.
Andere Mitglieder sind deshalb gleich ganz aus dem polnischen Verein ausgetreten.

Beschlossen und auch in der Versammlung mitgeteilt wurde, dass wir an die Freunde in Jelenia Góra herantreten und ein klärendes Gespräch anregen, entweder in Erftstadt oder in Jelenia Góra.

Schließlich wurde der Vorstand mit großer Mehrheit entlastet.
 

Ein Zeitungsbericht vom 28.6.2017, verfasst von Hr. Dr. Komuth, basiert offensichtlich überwiegend auf einseitigen Informationen die vor der Mitgliederversammlung lanciert wurden.
Das Ergebnis der Versammlung spiegelt weder der Bericht noch der Kommentar wider. Es gab bereits am 30.Juni 2017 einen gegen diesen Artikel protestierenden Leserbrief eines Mitglieds. Am 6. Juli wurden weitere 3 Leserbriefe von Mitgliedern in der Lokalausgabe abgedruckt. Sie sind auf der Homepage an selber Stelle zu finden.


Die große Zustimmung der Mitglieder gibt uns den Auftrag, die erfolgreiche Arbeit des seit 2014 amtierenden Vorstands fortzusetzen, zum Erreichen der Vereinsziele: Begegnungen, Freizeitveranstaltungen, sportliche Aktivitäten, Studienaufenthalte, schulische und kulturelle Begegnungen zu fördern und damit zur Verständigung zwischen der Bevölkerung beider Städte und zur Internationalen Zusammenarbeit für Europa als politische Einheit beizutragen.

Marko Martins blog über seine Zeit als Stadtschreiber in Wroclaw

Marko Martin berichte in einem blog über seine fünft Monate in Wroclaw. Der blog enthält eine Fülle von interessanten Hinweisen auf Literatur, Veranstaltungen, Erlebnisse:

http://stadtschreiber-breslau.blogspot.de/

Schlesischer Literaturabend 09.09.2017
Anneliese Geske Musik- und Kulturhaus Erftstadt Liblar

Schlesischer Literaturabend 09.09.2017 im Rahmen

der Erftstädter Kulturzeit 2017

Dieses Jahr hat  der Freundeskreis  aktiv an der Erftstädter Kulturzeit mitwirken können.

Der Schatzmeister Michael Rosemeyer stellte hierfür eine kleine Auswahl an schlesischer Literatur aus  verschiedenen Zeitepochen bis in die Gegenwart zusammen. Sie wurden von Basia  Rudna-Kaminska, Ulrike König-Rosemeyer und ihm selbst vorgetragen.

Untermalt wurde das Gelesene durch verschiedene Fotos, passend zu der Thematik, wie z. B.:

              „ Die schlesischen Weber“ von Heinrich Heine

 oder über die Natur im Riesengebirge durch 

              E.T.A Hoffmann, „Briefe aus den Bergen“.

Aber auch  Janosch, den auch viele junge Menschen selbst in unserer Region kennen, wurde vorgestellt.

Abgerundet wurde die Lesung hin in die Neuzeit, durch Sczepan Twardochs  Roman „Morphin“, der das Warschau im Jahr 1939 zum Thema hat.

Zudem standen zwei Büchertische zur Ansicht und zum Kauf mit entsprechender Literatur bereit für alle die, die Lust bekommen hatten sich tiefer einzulesen.

Natürlich hatte der Freundeskreis auch touristische Informationen und Broschüren ausgelegt, die von der Stadtverwaltung / Tourismusbüro der Stadt Jelenia-Góra zur Verfügung gestellt wurden.

Erfreulich war, dass ca.  50 – 60 Literaturfreunde das Angebot angenommen haben und bei einem Glas Wein oder auch einer Flasche Tyskie oder Lech Pilsener der Lesung gefolgt sind.

Begonnen wurde die Veranstaltung mit einem schlesischen Volkslied in deutscher Sprache, und geschlossen mit einem weiteren schlesischen  Volkslied,  gesungen in polnisch, durch die anwesenden Besucher.

Dies macht eindrücklich klar, welche Bedeutung länderübergreifende Freundeskreise haben, um den europäischen Gedanken, weiter voran zu bringen.

Wir sind sicher, dass wir mit dieser Veranstaltung die Erftstädter Kulturzeit nicht nur unterstützen sondern auch bereichern konnten. 

All unseren Gästen danken wir für ihr Interesse und den Besuch.

 

Krokus-Jazz-Festival 2017
Jelenia Góra

Krokus-Jazz-Festival 2017 – Jazz im Zeichen der Städtepartnerschaft Erftstadt  und Jelenia Góra  

   

Wie jedes Jahr fand auch 2017 das mit hervorragenden Musikern der europäischen- und sogar aussereuropäischen Jazz-Szene besetzte Krokus-Jazz-Festival statt. Mit dabei waren dieses Jahr Bands aus Polen, Tschechien und den USA.

 

Auch die Vorstandsmitglieder in Erftstadt, allen voran Jürgen Schreiber, war seit Anfang des Jahres der Termin bekannt und es wurde überlegt, wie man diese Veranstaltung nutzen könnte, um im Sinne der Satzung ...“die Beziehungen in den Bereichen ..Kultur ...zwischen den Städten Erftstadt und Jelenia Góra zu vertiefen“.

 

Auf der Herbst-Wanderreise wurden durch die mitgereisten Vorstandsmitglieder die letzten notwendigen Kontakte geknüpft.

 

Hiernach haben wir den Erftstädter Verein „Jazzin' Erftstadt e.V.“ informiert. Trotz der Kurzfristigkeit reisten dann insgesamt vier Personen, darunter Martin Tilke und Elmar Frensch vom Verein Jazzin' Erftstadt in unsere polnische Partnerstadt.

 

Martin Tilke hat wenige Tage nach Rückkunft aus Jelenia Góra einen Bericht auf der vereinseigenen Homepage verfasst, der sehr lesenswert ist. Insofern erlauben wir uns der Einfachheit halber auf den Link des Vereins Jazzin' Erftstadt e.V. zu verweisen.

 

Er lautet:  www.jazzin-erftstadt.de

 

Hier ist fast nichts mehr hinzuzufügen, bis auf eine ganz wichtige Tatsache:

 

Ohne die Hilfe unserer polnischen Freunde in Jelenia Góra wäre dies, wie auch die anderen Aktivitäten, nicht oder nur mit deutlich höherem Aufwand zu bewerkstelligen gewesen.

 

Daher unseren herzlichen Dank auch an unsere Freunde in Jelenia Góra.

 

Zu guter Letzt möchten wir es nicht versäumen, auf die Aktivitäten des Vereins Jazzin' Erftstadt e. V. hinzuweisen. Auch hier bietet die Homepage (s. oben) sehr gute Info. Zudem liegen in den Stadtteilen auch die Flyer in Papierform aus. Die Veranstaltungen finden in der Regel im zweiwöchigen Rhythmus im Anneliese Geske Musik- & Kulturhaus in Erftstadt Liblar, Gustav-Heinemann-Str. 1a statt.

 

Für alle Liebhaber der Jazz-Musik, oder die, die es werden möchten, eine sehr gute, preiswerte und nahe Gelegenheit mal rein zu schnuppern.

Erftstadt, 01.11.2017

Lea aus Erftstadt erhält Hilfe in Jelenia Góra
Erftstadt / Jelenia Gorá

wir erftstädter • 10. Jg. • Nr. 23 • 18. November 2017 • Woche 46

Lea aus Erftstadt erhält Hilfe in Jelenia Góra

Freundeskreis plant Austausch für Erzieherinnen

Seit etwas über einem Jahr lebt die 9-jährige Lea in Erftstadt, zusammen mit ihrer alleinerziehenden Mutter Ewa Rudna - die aus Jelenia Gora (früher Hirschberg) stammt - einer Schwester, elf Jahre, und der pflegebedürftigen Oma.„Bei der Integration hier und bei allen anstehenden Problemen habe ich große Hilfe erfahren durch den Freundeskreis Erftstadt-Jelenia Gora, ganz besonders durch Jürgen und Lucyna Schreiber.“ berichtet Ewa Rudna. „Dafür bin ich sehr dankbar. Auch als es jetzt darum ging, einen betreuten Platz für meine Tochter während der Herbstferien zu erhalten, hat das Ehepaar Schreiber diesen in Jelenia Gora vermittelt. Lea leidet am Triple X - Syndrom, was neben beschleunigten Wachstum - sie ist bereits 1,55 Meter groß - zu verzögerter Entwicklung geführt hat bei Bewegungskoordination, Grob- und Feinmotorik und beim Gleichgewicht. Außerdem liegt Lese- und Rechtschreibschwäche vor, die Merkfähigkeit von Lea ist eingeschränkt. Die Mutter berichtet weiter:

„Durch all dies hat Lea sich als Außenseiter gefühlt, sie war ohne Selbstvertrauen und sehr verunsichert. Das zeigte sich u.a. darin, dass sie auch mit polnischen Freunden kaum polnisch sprach, obwohl das doch „die Sprache der Familie“ ist. Für Lea ist deutsch „Muttersprache“ - sie ist in Rostock aufgewachsen. Nun konnte sie zwei Wochen als Volontär im integrativen Kindergarten in Cieplice verbringen, in dem 188 behinderte und nicht behinderte Kinder gemeinsam betreut werden. Sie war Hilfe für Erzieherinnen und Kinder - und gleichzeitig konnte ihr selbst geholfen werden. Es gibt dort Mehrfach-Therapieräume, die Therapeuten kommen in die Einrichtung und können dadurch mehrere behinderte Kinder gleichzeitig betreuen. Die Kinder wiederum erleben, dass auch andere Kinder ein Handicap haben und sie nicht allein sind. Auf fachkundige und dennoch spielerische Weise wird zum Beispiel die Konzentration gefördert und die Kinder werden befähigt, Zusammenhänge zu erkennen. Sie müssen Aufgaben aus dem Alltag alleine lösen, z.B. einkaufen gehen. Sie konnte sich mit anderen Kindern und Erwachsenen in verschiedenen Bereichen ausprobieren - mit großem Erfolg! Und ganz nebenbei spricht sie jetzt ohne Hemmungen polnisch, was uns besonders freut, denn Sprache ist das wichtigste Kommunikationsmittel Das alles war noch zwei Wochen früher undenkbar. Nie hätte ich gedacht, dass eine solch positive Entwicklung innerhalb so kurzer Zeit möglich ist! Ich bin total begeistert und dankbar, dass dieser Aufenthalt für Lea möglich gemacht wurde. Sie ist total glücklich und voll neuem Selbstvertrauen aus Jelenia Gora nach Erftstadt zurück gekommen“ freut sich Mutter Ewa. Der Vorsitzende des Freundeskreises Jürgen Schreiber sagt dazu: „Der integrative Kindergarten in Cieplice (früher Bad Warmbrunn) ist von uns schon mehrfach unterstützt worden. Die Direktorin Joanna Konopka hat dankenswerterweise sofort zugestimmt, Lea in den Ferien aufzunehmen. Sie sagte: wir haben schon so viel Hilfe aus Erftstadt erhalten, ich freue mich, jetzt Menschen aus Erftstadt auch helfen zu können. Solche gegenseitige Unterstützung ist ein Zeichen echter Freundschaft, die wir seit langem mit sehr vielen Menschen aus Jelenia Gora pflegen. Für das kommende Jahr plant der Freundeskreis u.a. einen Austausch zu vermitteln zwischen Erzieherinnen aus Erftstadt und Jelenia Gora. Beide Seiten werden dadurch neue Eindrücke gewinnen können. Von der hervorragenden therapeutischen Betreuung in Cieplice kann jeder nur begeistert sein. In Erftstadt hat nahezu die Hälfte der zu betreuenden Kinder einen Migrationshintergrund - sowas und die damit verbundenen Probleme sind hingegen in Polen völlig unbekannt. So kann man auf vielen Ebenen voneinander lernen und gegenseitiges Verständnis aufbauen. Im besten Fall wächst die Erkenntnis, dass die gesamt-europäischen Probleme - wenn sie im Kleinen gelöst werden können - auch Im Großen nur durch gemeinsames Handeln bewältigt werden können. Die an einem solchen Austausch Interessierten können sich bereits jetzt bei uns melden unter schreiber@erftstadt-jeleniagora.eu

Anmerkung: Ein nahezu gleichlautender Artikel mit Bild, veröffentlichte der Kölner Stadt Anzeiger im Lokalteil Rhein Erft vom 17.11.2017.

Neue Impulse aus Jelenia Gora....Von fetzigem Jazz und energiegeladenen Senioren
Jelenia Gorá

wir erftstädter • 10. Jg. • Nr. 23 • 18. November 2017 • Woche 46  Seite 15

Neue Impulse aus Jelenia Gora

für freundschaftliches Miteinander

Von fetzigem Jazz und energiegeladenen Senioren

In Begleitung von Martin Tilke und Elmar Frensch von Jazz ́ in Erftstadt dort das Krokus Jazz-Festival, das schon zum 16. Mal stattfand. Die Besucher aus Erftstadt,

die an jedem Abend herzlich und persönlich begrüßt wurden, zeigten sich äußerst beeindruckt von der gebotenen Bandbreite und dem Niveau, das die 15 überwiegend jungen Bands mit Können und Herzblut darboten. Aus Polen, Tschechien, Kuba und den USA waren die Teilnehmer angereist, die Jury und Publikum mit fetzigen bis leisen Tönen begeisterten - gleich, ob im großen Konzertsaal oder im intimen Club.

„Da wird für jeden Geschmack was geboten“, meint Martin Tilke. „Sehr gerne würden wir im nächsten Jahr der Einladung folgen und mit Musikern aus Erftstadt an diesem hochklassigen Event mitwirken. Wir sind sehr positiv überrascht von der herzlichen Aufnahme und dem freundschaftlichen Entgegenkommen hier.“

Das die kulturelle Landschaft in Jelenia Gora blüht, konnten kürzlich auch Herbert und Josy Wirtz vom Vorstand des Freundeskreises wieder einmal feststellen.

„Nach der Wanderreise mit dem Verein waren wir noch 5 Tage dort - und gerieten mitten hinein in das lebhafte Treiben rund um die SENIORALIA, eine einwöchige Veranstaltungsreihe für Senioren, bei der Folklore- und Musikgruppen teilnehmen aus Jelenia Gora und dem weiten Umfeld bis nach Tschechien hin. Angeführt von der Sejm- Abgeordneten Zofia Cernow, die auch einmal Bürgermeisterin

der Stadt war, zogen alle Teilnehmer bei strahlend blauem Himmel in einem bunten Zug von der Gnadenkirche bis zum Rathausplatz. Dieses bunte Bild, die fröhliche Stimmung und die Musik erinnerte schon an sehr an Karneval. Statt „Strüssjer“ hatte jeder eine große Sonnenblume in der Hand. Vor dem Rathaus übergab

der Bürgermeister den symbolischen Schlüssel der Stadt an die Senioren, die nun das Regiment hatten. Auch dies ähnelt dem Brauchtum bei uns an Weiberfast-

nacht. In ausgelassener Stimmung tanzen alle quer Beet miteinander.

„Dem Bürgermeister Marcin Zawia habe ich gratuliert zu seiner lebendigen Stadt und seinen überaus energiegeladenen Senioren“ berichtet Herbert Wirtz. „Er hat geantwortet: meine Senioren haben so viel Energie - wenn ich die in Elektrizität umwandeln könnte, könnten wir damit die ganze Stadt beleuchten. Und: kommen Sie doch im nächten Jahr mit einer Gruppe aus Erftstadt zur Senioralia! Ihr Rheinländer kennt euch doch aus mit Kostümen, Gesang und Feiern!“ „Sehr gerne nehmen wir diese Einladung an, Herr Bürgermeister!“

Anmerkung: Ein nahezu gleichlautender Artikel veröffentlichte der Kölner Stadt Anzeiger im Lokalteil Rhein Erft vor wenigen Tagen.

7-tägiger Segeltörn auf der Ostsee.
Ostsee

Hiermit möchten wir auf die Möglichkeit der Teilnahme an einer außergewöhnlichen Reise hinweisen:
Von Gdynia (Gedingen), dem Hafen von Danzig aus, startet ein
7-tägiger Segeltörn auf der Ostsee. (15. – 22.10.2017)
Das Besondere: die Passagiere sind zugleich Mannschaft und setzen sich je zur Hälfte zusammen aus nicht behinderten, gesunden Menschen und Menschen mit Handicap.
Dies kann grundsätzlich jede Art von Behinderung/Einschränkung sein, die durch entspr. Bescheinigungen nachzuweisen ist.
Es gibt keine generelle Altersbeschränkung, allerdings sollten die Mitreisenden in der Lage sein, sich auf dem Schiff mit seinen steilen Treppen zu bewegen.
Neben dem Kennenlernen und dem Ausüben des Segelsports hat diese Reise als besonderes Ziel, den Wert einer Gemeinschaft schätzen zu lernen und den Teamgeist unter den Passagieren zu fördern.
Deshalb erledigen die Passagiere gemeinsam sämtliche Mannschaftsarbeiten, von Segelsetzen über Kochen bis Reinigen des Schiffes und auch Wache halten.
Eine Einweisung in diese seemännischen Arbeiten wird erfolgen.
Die gesunden Passagiere sollen die Passagiere mit Behinderung unterstützen und deren Einschränkungen durch ihre Hilfe möglichst ausgleichen. Die nicht gesunden sollen so viel an Arbeiten übernehmen, wie sie sich selbst zutrauen und können.


Dieses Bewältigen des Alltags auf dem Schiff durch gemeinsames Handeln macht die Reise zu einem intensiven und positiven Erlebnis für alle.

Veranstalter der Reise sind zwei polnische Stiftungen:
* Fundacja CUD (Die Wunder-Stiftung – www.fundacjacud.pl ,
die sich mit vielfältigen Aktivitäten um die Steigerung der Lebensqualität behinderter Menschen kümmert, und
*Fundacja Harcerstwa (polnische See-Pfadfinderbewegung)

Das Segelschiff: ZAWISZA CZARNY siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Zawisza_Czarny_(Schiff,_1952)

 

Wir sind auf diese Reise hingewiesen worden durch Herrn Andrzej Marchowski, der Mitarbeiter der Stadt Jelenia Gora ist und gleichzeitig Mitglied im Freundeskreis Jelenia Gora – Erftstadt.
Er wird mit seiner Frau selbst an dieser Reise teilnehmen.
Über die Reise wird das polnische Fernsehen und die überörtliche Presse berichten.
Es sind nur noch wenige Plätze frei, sowohl bei den behinderten wie den nicht behinderten Passagieren. (Je 14 Personen)
Die Anreise nach Gdynia muss selbst organisiert werden.
Die Kosten der Reise betragen 1650,- PLN , derzeit ca. 410,-€

Bei Interesse sind weitere Einzelheiten zu erhalten bei Josy Wirtz 0178 4497866 oder josywirtz@netcologne.de oder
bei Herbert Wirtz 0177 5909527 oder herbertwirtz@netcologne.de


1.9.2017
 

Jahresabschlußfeier am 10.12.2017
Köttingen Wald und Cafe Dorfleben

Jahresabschlußfeier am 10.12.2017

Und wieder neigt sich ein ereignisreiches Jahr dem Ende entgegen.

Der Freundeskreis hat auch dieses Jahr eine Reihe von Veranstaltungen und Reisen im Rahmen der deutsch polnischen Freundschaft angeboten und durchgeführt. Hier sei nur exemplarisch der Besuch in Ratingen im Oberschlesischen Museum, die Herbstreise nach Jelenia Gora und das Krokus Jazz Festival in JG erwähnt. Eine besondere Auszeichnung erhielt der Freundeskreis, stellvertretend an den Vorsitzenden Jürgen Schreiber. Die Auszeichnung wurde überreicht durch den Präsidenten (Bürgermeister) aus Jelenia Gora. Es handelt sich um die Auszeichnung mit demTitel: Nichtregierungsorganisation des Jahres 2016 überreicht am Dreikönigstag (hoher und arbeitsfreier Feiertag in unserem Nachbarland) 6. Januar 2017. Siehe auch den entsprechenden Artikel auf der Homepage.

Am 10.12.2017 trafen sich dann 35 Mitglieder in Köttingen. Nach einer Winterwanderung durch den frisch verschneiten Köttinger Wald

wurden dann schlesische Speisen gereicht. Unser Dank gilt insbesondere den Damen des Köttinger Dorflebens, allen voran Marion Sand mit ihren fleissigen Helferinnen. Unterstütz wurden sie  beim Kochen durch Basia Rudna Kaminska sowie Lucyna Malinowska-Schreiber.

Leider war der Sonntag getrübt durch den Tod unseres ältesten Vereinsmitglieds, der auch aktiv beim Köttinger Dorfleben beteilgt war, Hr. Otto Stratznicky, den Erftstädtern besser als Ostra bekannt. Er war wenige Wochen vorher aus dem Krankenhaus entlassen worden und starb am frühen Sonntagmorgen völlig unerwartet. Sein Platz blieb somit leider leer.

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