Erftstadt-Wappen Jelenia-Gorá-Wappen

Freundeskreis Erftstadt — Jelenia Góra

Wroclaw/Breslau und seine Zwerge

 

Zwergen-Tour: Bronzezeit in Breslau 

Augen auf in Wroclaw! Wo sind die Krasnoludki? Sie klettern Laternenpfähle empor, sitzen auf Fensterbänken, hängen an Hauswänden, drohen in die Oder zu plumpsen oder lümmeln auf Plätzen herum. Sie sind etwa 30 Zentimeter groß und aus Bronze gegossen. Über hundert dieser kniehohen Zwerge soll es in Breslaus restaurierter Altstadt geben, keiner weiß genau, wie viele es wirklich sind. Denn immer wieder kommen neue hinzu, während andere verschwinden. Es heißt, sie werden entführt.

Bei Breslau-Besuchern sind die kleinen Bronzeskulpturen so beliebt, dass sie inzwischen mit einem GPS-System ausgestattet sind, um bei Diebstahl geortet werden zu können. Doch manch einem Touristen reicht es auch, die Winzlinge mit Zipfelmütze als Fotomotiv mit nach Hause zu nehmen. "Auf die Jagd nach ihnen zu gehen und möglichst viele von ihnen zu finden, macht Spaß", sagt Markus Giray aus Ulm. "Als ich letzten Sommer einige Zeit in Breslau verbrachte, habe ich versucht, sie alle zu finden." Erfolglos.

 

Die Zwerge haben eine eigene homepage:

http://krasnale.pl/de/

Freundeskreis bei muxx.tv

Wir sind stolz, dass wir am 06.09.2015 die Gelegenheit hatten, unsere Partnerstadt Jelenia Gora im Internet-Fernsehen vorzustellen.

Philipp Wasmuth hatte den Freundeskreis eingeladen, an einer Talkshow im Rahmen der Reihe "Kulturzeit Erftstadt" teilzunehmen. Michael Rosemeyer, Schatzmeister des Freundeskreises, nutzte die Gelegenheit, um die Besonderheiten von Jelenia Gora und die Geschichte Niederschlesiens in Kürze vorzustellen.

Die Sendung ist unter folgendem link im Internet verfügbar:

https://www.muxx.tv/channels/kulturzeit-2015/kulturzeit-2015/18/1967

25.-jähriges Jubiläum Städtepartnerschaft Jelenia Gora – Erftstadt

25jähriges Jubiläum

Städtepartnerschaft

Jelenia Góra – Erftstadt

 

Die Idee den Kontakt zwischen den Städten Jelenia Góra und Erftstadt aufzubauen entstand im Jahr 1991. Nach Jelenia Góra reisten zunächst die Vertreter der Stadt Erftstadt – Heinz Küpper, Hasko Scheffler und Dr. Julius Mrosik.

Am 05.11.1991fanden im Amt der Stadt Jelenia Góra die ersten Gespräche zwischen den Vertretern der Stadt Erftstadt und Jelenia Góra statt.

Am 12.11.1991

erfolgte die Gründung des

Freundeskreises Erftstadt - Jelenia Góra mit Sitz in Erftstadt.

 

Die Initiative zur Gründung ging von dem Beigeordneten und Kulturdezernenten der Stadt Erftstadt, Heinz Küpper, aus. Küpper war Mitglied im Präsidium des Rates der Gemeinden und Regionen Europas und im deutsch-polnischen Ausschuss, dessen stellver-tretender Bundesvorsitzender er war.

 

Nach einigen Monaten offiziellen Kontaktes zwischen den Bewohnern beider Städte kam es mit der Unterstützung der Stadtverwaltung zum Abschluss des Vertrages.

 

Am 03.05.1992

wurde im Rathaus der Stadt Erftstadt der Vertrag der Zusammenarbeit zwischen dem

Verein zur Förderung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Jelenia Góra und Erftstadt

mit dem Sitz in Jelenia Gora und dem deutschen Verein

Freundeskreis Erftstadt – Jelenia Góra

mit Sitz in Erftstadt abgeschlossen

Den Vertrag unterschrieben Irena Kempisty – die Leiterin der Abteilung Kultur und Sport der Stadt Jelenia Góra und Dr. Julius Mrosik, der 1. Vorsitzende des Partnerschaftsvereins in Erftstadt.

Der Partnerschaftsvertrag habe zum Ziel„den kürzlich abgeschlos-senen Staatsvertrag zwischen Polen und Deutschland von unten mit Leben zu erfüllen“. Diese Worte äußerte Dr. Mrosik während der feierlichen Zeremonie.

An der Feierlichkeit nahmen teil: die Vertreter der Stadtverwaltung und die Bewohner der Stadt Erftstadt, die Vertreter der Stadt Jelenia Góra und eine 35-köpfige Delegation aus Jelenia Góra mit einem Kammerorchester aus Cieplice. Der erste Vorsitzende des Vereins der Freundschaft in Jelenia Góra warŁukasz Tuszynski und in Erftstadt Dr. Julius Mrosik.

Die intensiven Kontakte der Bewohner der Stadt Jelenia Góra und Erftstadt riefen bei den Verwaltungen der Städte Bewunderung her-vor und im Jahr 1995 wurde daraufhin der Vertrag der Partnerschaft der Städte Erftstadt – Jelenia Góra unterschrieben.

Die Urkunde unterschrieben die Präsidentin der Stadt Jelenia Góra, Zofia Czernow und der Stadtratsvorsitzende Andrzej Grochała, der Bürgermeister der Stadt Erftstadt Hermann-Josef Hanisch sowie auch der Stadtdirektor Ernst- Dieter Bösche.

Nach der Signatur des Vertrages der Städtepartnerschaft nannte sich der Verein der Freundschaft Erftstadt- Jelenia Góra in den Verein für die Förderung der Freundschaft und Zusammenarbeit der Partnerstädte Jelenia Góra -Erftstadt um.

Das Hauptziel dieses Vereins ist das gegenseitige Kennenlernen und das Verständnis der polnischen und deutschen Bevölkerung durch:

  • Treffen der Bewohner beider Städte

  • wissenschaftliche Seminare und Konferenzen

  • Jugendaustausch

  • Organisation kultureller Veranstaltungen

  • musikalische und künstlerische Workshops

  • Teilnahme an Veranstaltungen, die in Verbindung zu den Traditionen der jeweiligen Partnerstädte stehen

Die Vereine arbeiteten seit Beginn ihrer Tätigkeit mit den Behörden der Städte Jelenia Góra und Erftstadt eng zusammen. An den Projekten, die durch die Stadtverwaltungen organisiert wurden, nahmen die Vereinsmitglieder aktiv teil. Die von den Vereinen orga-nisierten Veranstaltungen wurden immer von den Verwaltungen beider Städte unterstützt.

 

Treffen der Bewohner der Stadt Erftstadt und Jelenia Góra

Dass sich die Bewohner beider Städte so gut verstehen, trägt zu einer guten Zusammenarbeit beider Länder bei. Durch die deutsch-polnische Zusammenarbeit näherte sich Polen der EU als eine Einheit. In dieser Zeit entstanden Freundschaften auf dieser und auch auf der anderen Seite. Man erkannte, dass zwischenmenschliche Beziehungen ein unersetzbares Fundament für eine wahre internationale Einheit sind. Wir lernen uns kennen und versuchen gegenseitig unsere Probleme zu verstehen.

Die Bewohner beider Städte treffen sich nicht nur auf offiziellen Veranstaltungen, sondern besuchen sich auch gegenseitig auf privater Ebene. Sie nehmen an Ereignissen teil, wie Geburtstagen, Jubiläen, Feiertagen, Hochzeiten, aber auch Beerdigungen. Wir werden unsere Freunde nicht vergessen, die leider nicht mehr unter uns sind.

Die Bewohner beider Städte nehmen an gemeinsamen Wanderaus-flügen, Radtouren, Tanz-sowie Galaabenden, Grillabenden und Haus-besuchen teil. Organisiert sind die gemeinsamen Ausflüge in der Region von Jelenia Góra sowie in Nordrhein-Westfalen: im Raum Köln Bonn, Aachen, Trier oder Schiffsfahrten auf dem Rhein wie im Moseltal,. Ebenfalls werden Ausflüge nach Maastricht, Brüssel und Luxemburg organisiert.

Vom 12. bis zum 13. September 1994 brachte Otto Straznicki seine Mini-Bahn mit und stellte sie auf dem Rathausplatz auf. Etwa viertausend Kinder erfreuten sich daran.

Wertvolle Film- und Videobeiträge aus 25 Jahren Vereinsgeschichte und über Jelenia Góra (Hirschberg) und das Riesengebirge aus der Kamera von Wolfgang Enge dokumentieren die Vereinsgeschichte in Bild und Ton.

Die persönlichen Begegnungen zwischen den Menschen der beiden Partnerstädte wurden gefördert durch jährliche Besuchsreisen.

Diese wurden auf Erftstädter Seite lange Jahre durch Hans Zilleken fachkundig organisiert.

2014 und 2015 kamen die Erftstädter nach Jelenia Góra und nahmen an den Wanderausflügen im Riesengebirge teil.

 

Wissenschaftliche Seminare und Konferenzen

1994 „Architektur in Erftstadt und Umgebung“ – Ausstellung von architektonischen Projekten von Johannes und Engelbert Zepp, sowie Erfahrungsaustausch zum Thema Restaurierung von Denkmälern.

30.09.-04.10.1994 „Unterstützung des deutsch-polnisch-slowa-kischen Kultur- und Schulaustausches“ mit Teilnahme verschiedener Schul- und Kultur-vertreter, einer Delegation von 44 Mitgliedern aus Erftstadt.

1996 „Das kulturelle Leben der Partnerstädte Erft-stadt und Jelenia Góra“

2001 Internationale Frauenkonferenz in Erftstadt

2001 Teilnahme an der internationalen Frauenkon-ferenz „Frauen im 21. Jahrhundert“ organisiert durch die Stadt Jelenia Góra.

 

 

2002 Besuch der Frauendelegation aus Erftstadt und Jelenia Góra im Europäischen Parlament in Brüssel. Besichtigung des Parlamentsgebäudes, Kennenlernen der Funktionen des Parlamentes, sowie Treffen mit der Europaabgeordneten Frau Ruth Hieronymi – Diskussion zum Thema: Aktuelle politische Probleme -Gleichberech-tigung von Frauen und Männern, Städtepartner-schaften.

2010 März – Frauen aus dem Unternehmerinnen – Treff Erftstadt (UTE) treffen sich mit Busi-nessfrauen aus Jelenia Góra

2010 Oktober – internationale Konferenz „Euro-päische Gleichberechtigung von Frauen und Männern im lokalen Leben“ in Erftstadt

2013 Frauenkonferenz der Partnerstädte Erftstadt-Jelenia Góra „Frauen im Business“ in Jelenia Góra

 

Jugendaustausch

1993 Teilnahme der Jugend aus Jelenia Góra am Ferienprogramm in Erftstadt mit zahlreichen Jugendlichen aus Deutschland, England und Frankreich.

1994–1996 Zusammenarbeit der Grundschule Nr. 11 in Jelenia Góra mit der Theodor-Heuss-Haupt-schule aus Erftstadt – Schüleraustausch

1995-1998 Sommerschule „Europa 2000“

 

Kulturelle Veranstaltungen

1991 Dezember- bildende Künstlerin Hanneke Bles-sing-Erken aus dem Rhein-Erft-Kreis besuchte das Amt in Jelenia Góra mit der Bitte um Kontakt zu den Künstlern aus Jelenia Góra.

Es wurde auf Tadeusz Kaczmarek hingewiesen. Seit diesem Zeitpunkt begann die Zusammen-arbeit im künstlerischen Umfeld beider Städte.

1992 Ausstellung der Arbeiten von Schülern des Liceum Plastycznego i Zespołu Szkół Rzemiosł Artystycznych (Kunstlyzeum und Zentrum der Schulen für Kunsthandwerk Jelenia Góra ) in Erftstadt Ausstellungen von Künstlern und Fotografen aus Jelenia Góra und Erftstadt.

1992 „Spotkania I – Begegnungen I” in Erftstadt

1994 „Spotkania II – Begegnungen II „ in Jelenia

Góra

 

1995 Ausstellung der Fotografien der Künstler aus Jelenia Góra in Erftstadt

1995 Ausstellung der Fotografien von Piotr Komorowski in der Schau-Fenster-Galerie in Erftstadt

1996 „Annäherungen”

1997 „Türme” Malerei von Tadeusz Kaczmarek und Skulptur von Ute Gagel in Erftstadt

1999 „Riesengebirge in der Fotografie” Ausstellung von Waldemar Grzelak in Erftstadt

2000 Kunstausstellung von Gabriela und Teo Hünte-mann sowie von Tadeusz Kaczmarek in Jelenia Góra

2003 Jubiläumsausstellung des

Künstlerforums SchaufensterErftstadt e.V. anlässlich seines 25-jährigen Bestehens im Gemeindekulturhaus in Jelenia Góra.

Ausgestellt wurden Arbeiten von 36 Künstlern: Skulpturen, Bilder, Fotografien.

1992-1999 Zusammenarbeit des Militärorchesters CSR in Jelenia Góra und des Blasorchesters Harmonie Ahrem aus Erftstadt

1997 Auftritt des Karnevalorchesters aus Erftstadt auf dem Rathausplatz in Jelenia Góra

1998, 2000 Konzert des Philharmonie Orchesters aus Niederschlesien in Erftstadt

1998, 2000 Konzert der Gruppe „Edgar Sprinz Combo“ aus Erftstadt im Kurhaustheater in Jelenia Góra

2000 Spektakel des Animationstheaters aus Jelenia Góra in Erftstadt

 

2001 Konzert des Kammertheaters der Philharmonie und ein Jazzduett mit Tadeusz Erroll Kosinski und Maciej Obara für eine 50 Mann Gruppe aus Erftstadt

2002 Auftritt des Damen-Showballetts „Funny Girls“ aus Erftstadt im Saal der Niederschlesischen Philharmonie und Konzertmuschel im Kurpark

2002 Auftritt des Jazz-Trios „Leighthouse“ aus Erftstadt im Rahmen des II. Festivals der Jazz- und Unterhaltungsmusik

2002 Auftritt der „Chorgemeinschaft 1919 Erftstadt-Gymnich e.V.“ in Jelenia Góra.

Der Chor kam auf die Einladung der Niederschlesischen Philharmonie

 

Musikalische und künstlerische Workshops

1996-2001 Zusammenarbeit der Musikschulen – Stanisław Moniuszko- Musikschule der I. und II. Stufe in Jelenia Góra sowie Musikschulen in Erftstadt. Musikalische Workshops und gemeinsame Konzerte

1997 Künstlerische Ausstellung der Jugendarbeit MOK in Erftstadt

2001 Musikalische Treffen Jelenia Góra-Erftstadt – Workshops und Jugendkonzerte der Musikschulen mit der Teilnahme vom Orchester

 

2001 Teilnahme der Jugend vom Kunstlyzeum aus Jelenia Góra am Projekt

Der Fremde? Ein Freund? Mein Freund.“ organisiert in Erftstadt

Eine Skulptur mit diesem Titel, geschaffen von der Künstlerin Helga Eitz aus Erftstadt, wird vor dem Rathaus der Stadt Erftstadt aufgestellt.

Hierzu verdient Helga Eitz unsere besondere Anerkennung, wie auch für ihre Ausstellung in

2004 im Gerhard-Hauptmann-Haus in Agneten-dorf/ Jelenia Góra.

 

2002 Ausstellung der Schülerprojekte des Kunstlyzeums in einer privaten Galerie

Atelier Hüntemann“

 

 

Mit der Tradition der Partnerstädte verbundene Veranstaltungen

1993

1994

1996

2003

2005

2008

 

1994

1996

1998

2002

2008

2014

1995 Gäste aus Erftstadt sind Zuschauer des internatio-nalen Straßentheaters in Jelenia Góra

Teilnahme an Konzerten im Rahmen des europä-ischen Festivals der Orgel-Musik „Silesia Sonans“ in Jelenia Góra

 

 

 

 

Zurückblickend auf einen Zeitraum von 25 Jahren können wir mit Zufriedenheit feststellen, dass die grundlegenden Ziele erreicht wurden. Eine solch aktive Zusammenarbeit sollte fortgeführt und durch neue Ideen bereichert werden.

Diese Fakten zeigen, dass wir stolz sein können und geben uns eine gute Berechtigung das 25 jährige Jubiläum zu feiern.

Der sehr aktive Vorstand des Freundeskreises in Erftstadt mit seinem tüchtigen Vorsitzenden Jürgen Schreiber unterstützt dieses Bemühen nachdrücklich und mit großem Erfolg.

 

Zusammengestellt von Aleksandra Kaczmarek 1. April 2016

Übersetzt von Alexandra Łątka 29. April 2016

Redaktionelle Bearbeitung: Heinz Küpper, Dieter Füssenich

4. Mai 2016, 10. Juni 2016

Erfolgreiche Jubiläumsveranstaltung am 01.07.2016

Am Abend des 1. Juli 2016 fand im Annelies Geske Kultur- und Musikhaus die von Philipp Wasmund moderierte  feierliche Veranstaltung zum Thema "25 Jahre Freundeskreis Erftstadt-Jelenia Gora" statt. Rund 120 Erftstädter Bürgerinnen und Bürger waren gekommen, um mit uns zu feiern.

Bürgermeister Volker Erner, Vereinsvorsitzender Jürgen Schreiber, die Bundestagsabgeordnete Helga Kühn-Mengel sowie der Vorsitzende des Stadtrats in Jelenia Gora, Leszek Wrotniewski, hielten kurze Ansprachen.

Alle Sprecher betonten, wie wichtig der persönliche Kontakt mit unseren polnischen Nachbarn ist, damit Europa weiter zusammenwachsen kann.

Jürgen Schreiber konnte als Überraschung eine von einem Mineralölkonzern eingeworbene Spende in Höhe von 1.000€ für den integrierten Kindergarten in Cieplice (Bad Warmbrunn) bekanntgeben. Mit diesem Geld wird ein neues Spielgerät im Außenbereich des Kindergartens angeschafft. Sichtlich bewegt bedankte sich die Direktorin beim Verein und überreichte als Geschenk ein Bild.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heinz Küpper als Gründungsmitglied, Rafael Wronka als wohl jüngster Aktiver und Robert Szuber berichteten in einer Talkrunde von ihren Eindrücken aus Besuchen in den Partnerstädten und Begegnungen mit den polnischen Freunden.

Die Prinzengarde aus Köttingen führte zwei Tänze vor und Bernd Spehl sorgte mit Partner und Tochter Julia mit jiddischen Liedern für die hervorragende musikalische Umrahmung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Vorstand des Vereins sowie die gesamte polnische Delegation trugen sich anschließend in das goldene Buch der Stadt ein.

Danach fand das ausgezeichnete Buffet regen Anklang, bevor der gemütliche Teil bis spät in die Nacht begann.

Diese Veranstaltung stellte den bisherigen Höhepunkt im Jubiläumsjahr 2016 dar, und wir sind froh, dass wir die Aktivitäten unseres Vereins an diesem Abend einem so großen und interessierten Publikum vorstellen konnten.

Schöner Artikel in der Werbepost anlässlich der Jubiläumsfeiern

In der Online-Ausgabe der Werbepost wird ausführlich über die Ausstellung im Rathaus Erftstadt, aber auch über die Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen dem Freundeskreis und unseren polnischen Partnern in den letzten 25 Jahren berichtet.

Den Artikel als pdf-Datei können Sie hier öffnen.

 

 

http://www.werbe-post.de/rag-wp/docs/1332661

Kanupolo, gute Gespräche und ein schöner Abschlussabend am See

Am Sonntagnachmittag, 03.07.2016, fand die Reise unserer polnischen Freunde aus Jelenia Gora anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten ihren würdigen Abschluss mit einem weiteren Fest am Liblarer See.

 

Neben den Bundesligaspielen der Wassersportfreunde Liblar, die wir uns gemeinsam und engagiert anschauten, verbrachten wir einen entspannten Sonntagnachmittag und Abend mit gemeinsamem Essen und Trinken und Pläneschmieden für die nächsten Aktivitäten. Auch der Wettergott war gnädig und bescherte uns sogar einen wunderschönen Sonnenuntergang.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alle Gäste aus der Partnerstadt sowie die Vereinsmitglieder, die mit uns feierten, betonten, wie sehr sie das gemeinsame Wochenende genossen haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir wünschen den Freunden aus Jelenia Gora eine sichere Heimreise und freuen uns, sie schon bald wiederzusehen!

 

Mit dem Wohnmobil nach Krakau

Im WDR gab es am 11.09.16 in der Reihe "wunderschön" einen interessanten Film über eine Reise durch Südpolen zu sehen.

Unter dem folgenden Link kann man den Film ansehen:

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/wunderschoen/video-wunderschoen---mit-dem-wohnmobil-nach-krakau-100.html

Die Reise beginnt im Hirschberger Tal:

Huta Julia, Schloss Lomnitz und das Hirschberger Tal werden ebenso vorgestellt wie Karpacz, Schloss Fürstenstein, Swidnica mit seiner evangelischen Kirche, bevor es weitergeht nach Wroclaw und Krakau.

Gründungsmitglied Ostra feiert 94. Geburtstag

An Pfingstmontag feierte unser Gründungsmitglied Otto Straznicky "Ostra" seinen 94. Geburtstag.

Aus diesem Grund besuchten ihn 11 Mitglieder anlässlich einer Theateraufführung im Freien Werkstatttheater Köln, in dem er mitspielteEin Präsentkorb, für den alle zusammengelegt hatten, wurde überreicht.

Anschließend wurde in einer Kölner Südstadtkneipe noch zünftig gefeiert.

Lieber Ostra, auch auf diesem Wege noch einmal alles Gute für die kommenden Jahre, v.a. Gesundheit von allen Mitgliedern unseres Vereins!

 

25 Jahre Partnerschaft Jubiläums-Besuch in polnischer Partnerstadt

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine 20-köpfige Delegation des „Freundeskreis Erftstadt – Jelenia Gora e.V.“ reiste vom 5.-9.Mai in die schlesische Partnerstadt (früher Hirschberg), um das 25-jährige Jubiläum dieser Verbindung zu feiern. Ein herzlicher Empfang der polnischen Freunde war der Auftakt für 5 sehr ereignisreiche Tage:
Gleich zu Beginn wurde die Fahne der Stadt Erftstadt von
Andrzej Marchowski vor dem Rathaus aufgehängt – neben der Stadtfahne von Jelenia Gora und der Europa-Fahne.
Eine von der deutschen Delegation gefertigte kleine Ausstellung über die 25-jährige Partnerschaft zwischen den Städten wurde von Bürgermeister Marcin Zawila eröffnet und ergänzt die von den polnischen Freunden gefertigte Ausstellung zum gleichen Thema.
Viele Erftstädter fanden sich hier wieder, schöne Erinnerungen an vielseitige gemeinsame Aktivitäten wurden wach – 25 Jahre sind doch schon eine lange Zeit.
Besonders gewürdigt wurden von polnischer Seite u.a. diejenigen, die sich in den Anfangsjahren besonders um den Aufbau der Partnerschaft verdient gemacht haben und inzwischen leider verstorben sind.

„Der Bürgermeister hatte am Tag der Eröffnung Geburtstag“ berichtet der Vorsitzende Jürgen Schreiber. „Natürlich haben wir ihm ein Ständchen gesungen – und zwar eins in polnischer und eins in deutscher Sprache! Das haben wir am Vorabend mit viel Freude zusammen mit den polnischen Freunden eingeübt!“

Uns wurde ein unglaublich vielseitiges Programm geboten.
In der Hirschberger Philharmonie durften wir „eine Nacht in Venedig“ genießen, im Kurpark von Bad Warmbrunn (Cieplice) ein open-Air-Konzert mit ganz hervorragenden Musikern, die Film-Musiken aus Jahrzenten in jazzigen Arrangements und mit entsprechender Stimme darboten.

Eine Fahrt durch Hirschberger Tal durfte natürlich nicht fehlen. Man weiß nicht, was man mehr bewundern soll: die schöne Landschaft vor dem Riesengebirge oder die wiederaufgebauten Schlösser und Herrschaftssitze. Sehr beeindruckend, was hier in den letzten Jahrzehnten geleistet wurde – natürlich auch mit Hilfe der Europäischen Union.
Abgerundet wurden die vielseitigen und schönen Eindrücke von der herzlichen Gastfreundschaft, die wir erfahren haben. Leider nimmt man die Folgen dieser Gastfreundschaft immer auf den Hüften mit nach Hause – denn die polnische Küche ist ausgesprochen lecker und immer zu reichhaltig.
Statt im Hotel waren wir überwiegend privat bei den polnischen Freunden untergebracht. Annelie Sagmeister ist besonders begeistert von der Lage ihres Gast-Domizils: „ Morgens konnte ich aus meinem Fenster die Sonne neben der Schneekoppe aufgehen sehen!“
 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sowohl unsere ältesten Mitreisenden, die über 80 Jahre alt sind, als auch unser jüngster Mitreisender, der 16-jährigen Schüler Raphael Wronka, wurden entsprechend ihrer jeweiligen Interessen betreut. So wurde z.B. für Raphael der Kontakt hergestellt zu gleichaltrigen Schülern, die deutsch lernen. Durch die Gespräche und gemeinsamen Unternehmungen hatte er Einblick in das Leben und die Sichtweisen seiner Generation in Polen.
Aber auch die Fähigkeit der Polen, ausgelassen zu feiern – mit Musik, Gesang und Tanz und natürlich mit unendlichen Mengen guten Essens – hat dem jungen Mann erkennbar gefallen. Ich denke, er bewertet diese Reise und diese Kontakte wie wir alle: als Gewinn für uns persönlich, für unsere Städte, für unsere Länder und für Europa!“

Jahresabschluß-Veranstaltung 2016 am Liblarer See

Die Jahresabschluß-Veranstaltung findet in diesem Jahr in folgender Form statt:
 

Am Sonntag, dem 4.12.2016 treffen wir uns um 14.00 am Vereinsheim der Wassersportfreunde am Liblarer See (Wassersportallee 2).

Wir wandern um den See (Dauer: gemütlich 1 Stunde) , anschließend gibt es Glühwein und/oder Bier und andere Getranke im Vereinsheim, der Grill wird geheizt und es gibt eine Stärkung vom Rost.
Wer nicht wandern will kann es sich in der Zeit schon mal im Vereinsheim gemütlich machen und die Aussicht genießen.
Parkmöglichkeiten auf dem Vereinsgelände sind gegeben.

Der Beitrag für Mitglieder zur Kostendeckung für Getränke, Essen und die Miete für das Heim der Wassersportfreunde beträgt 8,-€. Gäste zahlen 10€.
Anmeldung ist erforderlich bis Montag, 28.11.2016 bei Annelie Sagmeister unter annelie_sagmeister@gmx.de oder 02235 - 98 9 98 36

Jahresabschluß-Veranstaltung 2016 am Liblarer See

Die Jahresabschluß-Veranstaltung findet in diesem Jahr in folgender Form statt:
 

Am Sonntag, dem 4.12.2016 treffen wir uns um 14.00 am Vereinsheim der Wassersportfreunde am Liblarer See (Wassersportallee 2).

Wir wandern um den See (Dauer: gemütlich 1 Stunde) , anschließend gibt es Glühwein und/oder Bier und andere Getranke im Vereinsheim, der Grill wird geheizt und es gibt eine Stärkung vom Rost.
Wer nicht wandern will kann es sich in der Zeit schon mal im Vereinsheim gemütlich machen und die Aussicht genießen.
Parkmöglichkeiten auf dem Vereinsgelände sind gegeben.

Der Beitrag für Mitglieder zur Kostendeckung für Getränke, Essen und die Miete für das Heim der Wassersportfreunde beträgt 8,-€. Gäste zahlen 10€.
Anmeldung ist erforderlich bis Montag, 28.11.2016 bei Annelie Sagmeister unter annelie_sagmeister@gmx.de oder 02235 - 98 9 98 36

Jahresabschluß-Veranstaltung 2016 am Liblarer See

Die Jahresabschluß-Veranstaltung findet in diesem Jahr in folgender Form statt:
 

Am Sonntag, dem 4.12.2016 treffen wir uns um 14.00 am Vereinsheim der Wassersportfreunde am Liblarer See (Wassersportallee 2).

Wir wandern um den See (Dauer: gemütlich 1 Stunde) , anschließend gibt es Glühwein und/oder Bier und andere Getranke im Vereinsheim, der Grill wird geheizt und es gibt eine Stärkung vom Rost.
Wer nicht wandern will kann es sich in der Zeit schon mal im Vereinsheim gemütlich machen und die Aussicht genießen.
Parkmöglichkeiten auf dem Vereinsgelände sind gegeben.

Der Beitrag für Mitglieder zur Kostendeckung für Getränke, Essen und die Miete für das Heim der Wassersportfreunde beträgt 8,-€. Gäste zahlen 10€.
Anmeldung ist erforderlich bis Montag, 28.11.2016 bei Annelie Sagmeister unter annelie_sagmeister@gmx.de oder 02235 - 98 9 98 36

25 Jahre deutsch-polnischer Nachbarschaftsvertrag – Feierstunde im Landtag

Der Freundeskreis war mit einer Delegation am 28. Oktober 2016 Gast im NRW-Landtag. Anlass war der 25. Jahrestages der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Freundschaftsvertrages, der ja auch den Beginn des Freundeskreises bedeutet.

Der Landtag hat zu der Feierstunde folgende Mitteilung veröffentlicht:

 

 

 

(28.10.2016) Mit einer Feierstunde ist im Landtag an die Unterzeichnung des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags vor 25 Jahren erinnert worden. Vizepräsident Eckhard Uhlenberg nannte den Vertrag in seiner Rede einen „Meilenstein in der Geschichte der deutsch-polnischen Beziehungen“.

Vizepräsident Uhlenberg betonte, die Ratifizierung des Vertrages sei und bleibe „ein wichtiger, unverzichtbarer Schritt hin zu einem Europa in Frieden und Freiheit“. Der Landtag NRW sei der richtige Ort für die Feierstunde. Denn das Land, der Landtag und die Landesregierungen hätten sich „seit jeher für eine vertrauensvolle Freundschaft und für eine zukunftsfeste deutsch-polnische Partnerschaft auf allen Gebieten“ stark gemacht.


Vizepräsident Eckhard Uhlenberg begrüßte die Gäste im Namen aller 237 Abgeordneten.

Die Feierstunde stand unter dem Titel „25 Jahre gute Nachbarschaft“ und war eine gemeinsame Veranstaltung des Landtags NRW, des NRW-Europaministers, des Generalkonsulats der Republik Polen, des Polnischen Instituts Düsseldorf sowie der Parlamentariergruppe NRW-Polen des Landtags.


Vizepräsident Eckhard Uhlenberg (M.) mit (v.l.) dem stellvertretenden Vorsitzenden der Parlamentariergruppe NRW-Polen, Josef Neumann (MdL), Staatssekretär Thorsten Klute, Dr. Marc Jan Eumann, Staatssekretär für Europa und Medien des Landes NRW, Marschall Dr. Henryk Mercik, dem Generalkonsul der Republik Polen, Jan Sobczak, und dem Vorsitzenden der Parlamentariergruppe, Werner Jostmeier (MdL). 

Es nahmen u. a. der Generalkonsul der Republik Polen, Jan Sobczak, der Staatssekretär für Europa und Medien des Landes NRW, Dr. Marc Jan Eumann, das Vorstandsmitglied der nordrhein-westfälischen Partnerregion, der Woidwodschaft Schlesien, Marschall Dr. Henryk Mercik, der Vorsitzende der Parlamentariergruppe NRW-Polen, Werner Jostmeier (MdL), sowie der stellvertretende Vorsitzende Josef Neumann (MdL) teil.

Die Feierstunde wurde musikalisch gestaltet vom Kwartet Ślᶏski.

Fotos: Melanie Zanin 

 

Herausgeberin: Die Präsidentin des Landtags
Redaktion: Wibke Busch, Pressesprecherin; Dr. Stephan Malessa, stv. Pressesprecher
Telefon: 0211/884-2850   Telefax: 0211/884-2250
E-Mail:  wibke.busch@landtag.nrw.de

Freundeskreis übergibt gespendetes Spielgerät an Kindergarten in der Partnerstadt

Seit vielen Jahren schon unterstützt der Freundeskreis den integrativen Kindergarten in Cieplice (Bad Warmbrunn), einem Ortsteil von Jelenia Gora, der polnischen Partnerstadt von Erftstadt. 180 behinderte und nichtbehinderte Kinder werden hier gemeinsam betreut.
Zur großen Freude der Kinder, der Betreuerinnen und der Direktorin Joanna Konopka konnte der Verein am 14.10.2016 eine Schaukel für den Außenbereich übergeben, die von Kindern mit und ohne Handicap gleichermaßen genutzt werden kann. Der Vorsitzende Jürgen Schreiber hat erreicht, dass ein Mineralölkonzern aus seiner Stiftung dieses Projekt mit 1000,-€ gesponsert hat.
Ein weiterer Teil der Kosten wurde vom örtlichen polnischen Rotary-Club übernommen, der bei der Übergabe ebenfalls vertreten war.
Der stellvertretende Bürgermeister Piotr Paczóski führte in seiner Ansprache aus, wie positiv es für die Entwicklung der Kinder sei, wenn sie anhand einer solch freundschaftlichen Zusammenarbeit und Unterstützung erfahren, dass Probleme gemeinsam besser zu lösen sind. Solche Erfahrungen schaffen bei den Kindern Vertrauen in die positiven Möglichkeiten des menschlichen Miteinanders – das prägt sie und lässt hoffen, dass die europäische Idee mit jeder neuen Generation auf immer breiteren Füßen steht.
Ein polnischer Fernsehsender und die Presse berichteten ausführlich über diese erfreuliche Geste der Freundschaft.

Schöne Herbstwanderreise 2016

Auch in diesem Jahr fand die mittlerweile schon traditionelle Herbst-Wanderreise des Freundeskreises vom 8. bis 15. Oktober statt.
In diesem Jahr waren 21 Teilnehmer zwischen 16 und 72 Jahren dabei.

Das Quartier lag diesmal im Ortsteil Jagniątków (Agnetendorf) direkt unterhalb des Kamms des Riesengebirges. Von dort aus wurde das Riesengebirge erkundet, das sich ab 800 m Höhe bereits sein Winterkleid angezogen hatte. Eine phantastische Schneelandschaft und die Schneekoppe (1.605 m hoch) mit weißer Mütze war der Lohn für den nicht ganz einfachen Aufstieg.
Die Gruppe war immer in sicherer und fachkundiger Begleitung der Bergführer Robert Szuber oder Andrzej Marchowski, die ebenfalls Mitglieder im polnischen Freundeskreis sind.
An zwei Abenden fanden Treffen mit diesem polnischen Freundeskreis statt zum Austausch und Ideenentwicklung für die Zukunft.
Aber auch kulturelle und geschichtliche Aspekte der Region wurden den Mitreisenden nahe gebracht – von denen mehrere das erste Mal dabei und überhaupt in Polen waren.
„Es sind ausschließlich positive Resonanzen auf unsere Reise zu hören!“ freut sich der Vorsitzende Jürgen Schreiber. „Alle Teilnehmer haben gesagt: hier bin ich nicht das letze Mal! Das ist ein schöner Erfolg – auch für die Region. Aber daran haben unsere polnischen Freunde einen ganz wesentlichen Anteil:
es ist schlicht unmöglich, von der Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Polen nicht berührt zu werden. In so eine Atmosphäre kommt man gerne wieder!“

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