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Freundeskreis Erftstadt — Jelenia Góra

Umfrage des DPI zu deutsch-polnischen Städtepartnerschaften

Die Corona-Pandemie hat in den vergangenen Monaten vieles Gewohnte auf den Kopf gestellt. Grenzen waren plötzlich wieder geschlossen, Veranstaltungen mussten abgesagt werden und anstelle des persönlichen Austauschs traten vielfach Videokonferenzen. Das Deutsche Polen-Institut (DPI), das Institut für Öffentliche Angelegenheiten in Warschau und der Polnische Städtebund haben dies zum Anlass genommen, ihr seit März 2019  durchgeführtes Forschungsprojekt zu deutsch-polnischen Städtepartnerschaften  um eine kleine aktuelle Umfrage zu ergänzen: wie erging und ergeht es eigentlich den Städtepartnerschaften während der Corona-Krise? Ist der gemeinsame Austausch vollständig zum Erliegen gekommen? Oder wurden neue digitale Formen der Zusammenarbeit genutzt?

Weitere Infos:

https://www.deutsches-polen-institut.de/blog/staedtepartnerschaften-in-zeiten-von-corona/

100. Todestag von Carl Hauptmann (1858-1921), 100. rocznica śmierci Carla Hauptmanna

     Am 4. Februar 2021 jährte sich der Todestag Carl Hauptmanns zum 100. Mal. Die "Silesia News" haben einen sehr guten Nachruf veröffentlicht,

    den Sie unter folgendem Link finden:     https://www.silesia-news.de/2021/02/04/zum-100-todestag-von-carl-hauptmann-1858-1921/

 

     Pisarz, pacyfista, współtwórca artystycznej kolonii. Mija setna rocznica śmierci "dobrego ducha Karkonoszy":

     https://wroclaw.wyborcza.pl/wroclaw/7,35771,26753954,pisarz-pacyfista-dobry-duch-karkonoszy.html?disableRedirects=true

 

 

 

 

Carl Hauptmann hat sehr schöne Gedichte über das Riesengebirge geschrieben. Eines davon, das ich besonders liebe, möchte ich Ihnen anlässlich seines Todestages vorstellen.

 

Wenn ich hoch oben geh

Wenn ich hoch oben geh,
Schwinden die Qualen,
Fängt mir die Sonne an,
Schlösser zu malen
Und rings die weite Welt
Ist für mich hingestellt.
Wenn ich hoch oben geh,
Wird mir so frei.

Wenn ich hoch oben geh,
Unter den Sternen,
Längst unter Wolken ruhn
Täler und Fernen,
Und rings nur Felsen stehn
Und starke Lüfte wehn.
Wenn ich in Höhen geh
Wird mir so frei.

Wenn ich zu Tale geh,
Klingt es dann weiter,
Was mir hoch oben klang,
Wird mein Begleiter.
Wandle durch tiefe Nacht,
Hab es doch heim gebracht.
Was über Wolken klingt,
Nur das macht frei.

Neuerscheinung: Wanderer im Riesen-Gebirge. Anthologie der Reiseberichte aus dem 17.-20. Jahrhundert

  

Gemeinsame Veröffentlichung des Schlesischen Museums zu Görlitz und des polnischen Verlages Wydawnictwo Wielka Izera. Die Lektüre der fast 40 Reiseberichte eröffnet faszinierende Einblicke in die verschwundene Welt des Iser- und Riesengebirges des 17.-20. Jahrhunderts.

Zitat silesia-news:

Das Iser- und Riesengebirge, früher gemeinsam als Riesen-Gebirge bezeichnet, zieht seit Jahrhunderten neugierige Wanderer an. Aufgeklärte Beamte, Gelehrte, Geistliche und Künstler – unter ihnen viele bekannte Zeitgenossen wie Benjamin Schmolck, Adolf Traugott von Gersdorf, Ida Gräfin Hahn-Hahn, Karl von Wachsmann, Carl Theodor Mattis oder der spätere US-amerikanische Präsident John Quincy Adams – begriffen das Reisen als Bildung und den Reisebericht als Erfüllung eines Bildungsauftrags zur Weitergabe ihrer Erkenntnisse an Dritte. Je nach Alter, Beruf und Reisezweck der Wanderer variieren die Schwerpunkte der einzelnen Berichte. In ihrer Gesamtheit ergeben sie ein vielfarbiges Kaleidoskop an Informationen über den Lebensalltag im Riesen-Gebirge, über Land und Leute, Freud und Leid, Arbeit und Essen, Sitten und Kleidung, über Reiseführer, Glashüttenarbeiter, Schmuggler und Bauden-Bewohner.

Wanderer im Riesengebirge. Anthologie der Reiseberichte aus dem 17.-20. Jahrhundert, Autor der Auswahl: Marcin Wawrzyńczak, Zusammenarbeit: Agnieszka Bormann,  Jowita Selewska, 436 Seiten, ISBN 978-3-9819999-6-9, 18 Euro, Bestellung unter: kontakt@schlesisches-museum.de, Lieferung ab Juni 2020. Beide Bücher (deutsch und polnisch) sind ab Juni auch im Museumsladen erhältlich und kosten zusammen 25 Euro.

Die fast 40 Reiseberichte erscheinen erstmalig in polnischer Sprache, übersetzt von Marcin Wawrzyńczak:

Podróżnicy w Górach Olbrzymich. Antologia tekstów źródłowych z XVII-XX wieku. Wybrał i przełożył: Marcin Wawrzyńczak, współpraca: Jowita Selewska, 412 Seiten, ISBN 978-83-952293-6-7, 15 Euro. Bestellung jetzt schon möglich über: https://wielkaizera.com.pl

NIE DLA OBRAZÓW ANTYABORCYJNYCH W PRZESTRZENI PUBLICZNEJ - Petition gegen Anti-Abtreibungsbilder in der Öffentlichkeit

Der u.a. Link führt zu einer Petition an die polnische Regierung, die die Beendigung von Propaganda gegen Abtreibungen in der Öffentlichkeit fordert. Wir unterstützen dieses Anliegen.

 

https://naszademokracja.pl/petitions/nie-dla-obrazow-antyaborcyjnych-w-przestrzeni-publicznej

 

Do: Pan Mateusz Morawiecki Prezes Rady Ministrów; Pani Marlena Maląg Minister Rodziny Pracy i Polityki Społecznej; dw.: pan Adam Bodnar Rzecznik Praw Obywatelskich; Pan Mikołaj Pawlak Rzecznik Praw Dziecka

NIE DLA OBRAZÓW ANTYABORCYJNYCH W PRZESTRZENI PUBLICZNEJ

AK

Skontaktuj się z autorem/autorką apelu

Kampanię utworzył(a)

Agnieszka Kossowska

NIE DLA OBRAZÓW ANTYABORCYJNYCH W PRZESTRZENI PUBLICZNEJ

Szanowni Państwo,

domagamy się wydania jednoznacznego zakazu prezentowania w miejscach publicznych drastycznych, brutalnych, nieprzyzwoitych i budzących odrazę obrazów antyaborcyjnych oraz tym samym ochrony dzieci przed emocjonalnymi, behawioralnymi i fizjologicznymi skutkami związanymi z nagłą ekspozycją na nie.

Virtuelle Schau zum Schloss Fürstenstein in Walbrzych (Waldenburg)-

OstfassadeAuf der Webseite des Schlosses Fürstenstein in Waldenburg www.wtechnikolorze.ksiaz.walbrzych.pl eine virtuelle Ausstellung „Schloss Fürstenstein in Technicolor” kostenlos besichtigen.
Im Rahmen dieser ungewöhnlichen Exposition entdeckt man eine Welt, die es nicht mehr gibt: historisches Erbe Niederschlesiens, das in Folge des Zweiten Weltkrieges  unwiderruflich verloren ging. Dabei werden über 30 nie veröffentlichte Bilder der Schlossinnenräume zu Beginn des 20. Jahrhunderts
aus dem Archiv des Schlosses Fürstenstein und der Fürstin Daisy von Pless-Stiftung präsentiert. 

Quelle: Schlesien heute 09/2020

Rückkehr der Gebirgsbahnen in Niederschlesien

Rückkehr der Gebirgsbahnen in Niederschlesien

Die Woiwodschaft Niederschlesien engagiert sich seit Jahren für die Wiederinbetriebnahme stillgelegter Bahnstrecken. Nun soll die Instandsetzung der einstigen Isergebirgsbahn beginnen.
Für rund zwölf Millionen Euro sollen Gleisbett und Schienen zwischen Bad Flinsberg (Świeradów Zdrój) und Greiffenberg (Gryfów Śląski) komplett saniert und wo nötig neu errichtet werden.
Im Jahr 1908 war der Zugbetrieb auf der nur rund elf Kilometer langen Trasse der Isergebirgsbahn aufgenommen worden. Damit bekam der Kurort Bad Flinsberg erstmals eine Bahnanbindung
an die wichtige Strecke Berlin-Breslau.
Nachdem dem Betrieb 1996 eingestellt wurde, sollen ab 2022 dort wieder Personenzüge verkehren. Vor kurzem haben die vorbereitenden Arbeiten für die Wiedererrichtung der Gleise begonnen.
Zudem hat die Woiwodschaft unlängst den Zuschlag bekommen, die Bahnstrecke zwischen Hirschberg (Jelenia Góra) und dem Ferienort Krummhübel (Karpacz) im Riesengebirge erwerben
zu können. Rund zwei Jahre sollen die Arbeiten dauern, die den Betrieb auf der Strecke zwischen der Kreisstadt Hirschberg und Zillerthal-Erdmannsdorf (Mysłakowice) mit den beiden Abzweigen
nach Schmiedeberg (Kowary) und Krummhübel ermöglichen sollen. Betrieben werden die neuen Strecken von der woiwodschaftseigenen Regionalbahn Koleje Dolnośląskie.
www.kolejedolnoslaskie.pl (nur PL)

Quelle: Schlesien heute 04/2021

„Das Album von Hans 1934-1938“

Sehr empfehlenswert

Ein Film über einen leidenschaftlichen Hobby-Fotografen aus Schlesien und seine Bilder. Weihnachten 1934 feiert Doktor Hans Hoehl mit seiner engsten Familie in Bad Rainerz in Niederschlesien. Hier lebt er und arbeitet als Arzt im Bereich der Balneologie. Hans ist ein begeisterter Fotograf. In seinem bequemen, bürgerlichen Leben bleibt viel Zeit für Arbeit, Sport, Reisen und Unterhaltung. In Begleitung seiner Frau Friedel reist er oft innerhalb Deutschlands und auch ins Ausland. Im Jahre 1935 macht er die Mittelmeerkreuzfahrt auf dem Schiff "Monte Rosa" und ein Jahr später eine aufregende Reise nach Budapest. Das alles erfahren wir aus dem Album mit Negativen, das 70 Jahre nach dem Krieg in Ostpolen gefunden wurde. Heute ist Bad Reinerz ein polnischer Kurort und heißt Duszniki Zdrój. Wie fast alle deutschen Bewohner der 1945 an Polen abgetretenen Gebiete musste auch Hans seine Heimat verlassen. Durch die gründliche, akribische Recherche des Informatikers und Schriftstellers Piotr Strzałkowski, der zufälligerweise in den Besitz des Albums kommt, lernen wir Hans Hoehl kennen und verfolgen sein Leben mit den malerischen Landschaften und spannenden Orten Schlesiens, Deutschlands und Europas im Hintergrund und mit Menschen, die die nahende Katastrophe nicht ahnen. Ein Film von Mieczysława Wazacz und Tadeusz Skarżyński

Hier der link :

https://www.youtube.com/watch?v=sW2UJZkhMsA

30 Jahre Freundeskreis Erftstadt-Jelenia Góra

Am 22.11.1991 wurde der Freundeskreis Erftstadt-Jelenia Góra gegründet. Deshalb feiern wir das ganze Jahr 2021 das dreissigjährige Jubiläum unseres Vereins. 

Zur Zeit sind folgende Veranstaltungen und Aktionen  vorgesehen:

  • 250 Plakate "30 Jahre Freundeskreis, 30 Jahre Freundschaft" werden in öffentlichen Gebäuden und Geschäften in Erftstadt und Jelenia Góra aufgehängt.
  • Polnische Bücherfenster in der Buchhandlung Köhl in Liblar und Lechenich ab 25. Mai.
  • 27. 9.  Polnischer Film im Montagskino im Rahmen der Interkulturellen Woche in Erftstadt

  •  

    6.10.   Polnischer  Literaturabend mit der VHS 

  • "Polnische Woche" vom 7.-10. Oktober im Erftstadt Center mit Live-Musik, Markt-Ständen mit schlesischen Spezialitäten, Kunsthandwerk aus dem Riesengebirge und einem Info-Stand des Freundeskreises
  • Festveranstaltung im Anneliese-Geske-Haus am 19.10. mit Besuch aus Jelenia Góra
  • Reise nach Jelenia Góra mit Jubiläumsfeier Mitte November. Vertreter der Stadt Erftstadt werden uns begleiten. Da die Städtepartnerschaft in 2020 25 Jahre bestand, wegen Corona aber nicht gefeiert werden konnte, soll auch dieses Datum mitgefeiert werden.

Wir freuen uns, dass die Stadt Erftstadt unser Jubiläum aktiv begleitet und z.B. die Bürgermeisterin den Oberbürgermeister der Partnerstadt zu den Feierlichkeiten im Oktober einladen wird. Wir haben einen Antrag auf Unterstützung gestellt, der mündlich bereits positiv beschieden wurde.

 

Meine Stadt im Lockdown und danach – Internationaler Fotowettbewerb

Die NRW-Staatskanzlei hat einen Wettbewerb anlässlich des "FRA-POL-NRW Jahres 2021/2022" ausgeschrieben, der v.a. trinationale Projekte mit französischer, polnischer und deutscher Beteiligung fördern will.

Wir haben einen Antrag für einen internationalen Fotowettbewerb mit folgenden Eckpunbkten eingereicht:

 

Teilnehmende Städte:

  • Viry-Châtillon

  • Jelenia Góra

  • Erftstadt

Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der drei Partnerstädte übernehmen die Schirmherrschaft über den Fotowettbewerb. Die Kulturabteilungen der Städte werden aktiv mit einbezogen.

Teilnehmende Institutionen in den Partnerstädten

  • Bürgermeisteramt, Viry-Châtillon

  • Allgemein- und Fachschulkomplex (ZSOIT), Jelenia Góra

  • Freundeskreis Erftstadt-Jelenia Góra (Hirschberg) e.V.

  • Schüler der Gottfried-Kinkel-Realschule, Erftstadt

 

Inhalt des Projektes

Digitalfotos dokumentieren die Zeit während und nach der Corona-Pandemie aus Bürgersicht in Erftstadt, Viry-Châtillon und Jelenia Góra, v.a. aus der Perspektive von Schülerinnen und Schülern. Unter anderem stellt eine Zeitleiste mit Fotos die Veränderungen in den beteiligten Städten am Beispiel zentraler Orte dar, wir z.B. einer Einkaufsstrasse oder einem Marktplatz.

Im Ergebnis entsteht ein digitales „Pandemie-Album“, das auf den Websites der beteiligten Städte und Institutionen sowie in den sozialen Medien veröffentlicht wird. Die lokale Presse in den drei Städten wird von Beginn an einbezogen.

Abgeschlossen wird das Projekt mit einer Videokonferenz (oder einer Präsenzveranstaltung, sofern die Bedingungen es zulassen) im Juni 2022, die einige hervorragende Ergebnisse zusammen mit kurzen Statements der beteiligten Institutionen präsentiert. Diese wird aufgenommen und bei Youtube und/oder anderen Kanälen veröffentlicht.

Jeweils zehn Fotos aus den drei Städten werden mit Buchprämien ausgezeichnet.

Projektleitung/Koordination

Beata Krop, Michael Rosemeyer, Freundeskreis Erftstadt-Jelenia Góra (Hirschberg) e.V.

 

Zeitrahmen

Der Wettbewerb ist offen für Fotos, die zwischen dem 01. September 2020 und dem Einsendeschluss aufgenommen wurden. Einsendungen von Arbeiten werden bis zum

31.05.2022 angenommen.

 

Wir freuen uns sehr, dass mit dieser Aktion das erste gemeinsame Projekt zwischen Erftstadt und seinen Partnerstädten in Frankreich und Polen stattfinden wird. Wir sind entschlossen, diesen Wettbewerb auf jeden Fall durchzuführen, auch wenn unser Antrag beim Land NRW nicht erfolgreich sein sollte. Die Erftstädter Bürgermeisterin und die Kulturabteilung der Stadtverwaltung haben diese Idee von Anfang an unterstützt und z.B. ihre Ansprechpartner in Jelenia Góra und Viry-Chatillon mit eingebunden. 

Genauere Einzelheiten werden wir im Laufe des Monats Juni noch bekannt geben, freuen uns aber bereits jetzt auf eine grosse Beteligung.

 

 

Literaturtage an der Neiße 2021, Dni Literatury nad Nisa

 

Die Görlitzer Kulturservicegesellschaft, die Kulturreferentin für Schlesien am Schlesischen Museum zu Görlitz und das Deutsche Kulturforum östliches Europa laden Sie herzlich zu den Literaturtagen an der Neiße 2021 ein. Mit dem deutsch-polnischen Fest der Literatur, das in diesem Jahr bereits zum vierten Mal in der Europastadt Görlitz-Zgorzelec und unter dem Motto »Travelling Wor[l]ds« stattfindet, möchten die Organisatoren auf eine Expedition in die Welt der Worte mitnehmen und mit Ihnen und den Autorinnen und Autoren über die Zukunft des Schreibens, des Lesens und des Reisens, wenn auch unter deutlich erschwerten Bedingungen, diskutieren.

 

 

 

 

Mittwoch, den 9.6.2021, 18 Uhr, Sprachen: D + PL

Kupferberg. Der verschwundene OrtLesung und Gespräch mit Filip Springer, Warschau und Lisa Palmes, Berlin, Moderation: Prof. Dr. Hans-Christian Trepte, Leipzig, Mehr Informationen finden Sie hier.

Mittwoch, den 9.6.2021, 20 Uhr, Sprache: D

Spoken Word Night »Travelling Wor[l]ds« mit Max Golenz und Natasha Jaffe, beide Berlin, Matti Linke, Lüneburg, Lea-Marie Nieter, Weißwasser sowie Henriette Ritz und Jason Fritsche, beide Görlitz, Moderation: Jessy James LaFleur, Görlitz

Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Donnerstag, den 10.6.2021, 18 Uhr, Sprachen: D + PL

Winterbergs letzte Reise – Lesung und Gespräch mit Jaroslav Rudiš, mit Musik von Hans Narva, beide Berlin, Moderation: Dr. Vera Schneider, Deutsches Kulturforum östliches Europa

Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Freitag, den 11.6.2021, 18 Uhr, Sprachen: D + PL

Wanderer im Riesen-Gebirge. Anthologie der Reiseberichte aus dem 17.-20. Jahrhundert – Buchvorstellung und Gespräch mit Marcin Wawrzyńczak, Moderation: Thomas Maruck, Görlitz

Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Samstag, den 12.6.2021, 18 Uhr, Sprachen: D + PL

Wir Strebermigranten & Rückkehr nach Polen – Lesung und Gespräch mit Emilia Smechowski, Berlin, Moderation: Joanna Maria Stolarek, Warschau

Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Sonntag, den 13.6.2021, 18 Uhr, Sprache: D + PL

Die imaginäre Metropole. Stadtschreiber im Gespräch – Podium mit Marko Martin, Berlin, Barbara Thériault, Montreal (Kanada) und Marcel Krueger, Dundalk (Irland), Moderation: Uwe Rada, Berlin

Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Die als zweisprachig angegebenen Termine werden simultan gedolmetscht und in Deutsch und Polnisch übertragen. Zum Livestream gelangen Sie am jeweiligen Veranstaltungstag über die Website www.literaturtage.eu.

Buchvorstellung in Haus Schlesien: Fritz Bracht – Gauleiter und Oberpräsident von Oberschlesien

Buchvorstellung von Dr. Mirosław Węcki, Kattowitz

 

Fritz Bracht – Gauleiter und Oberpräsident von Oberschlesien

 

 

 

 

 

Der 1899 in Heiden-Lippe geborene Fritz Bracht gehörte zu einer Generation von Deutschen, deren Sozialisation in den Schützengräben des Ersten Weltkriegs stattfand. Einige Jahre nach Kriegsende wurde er Anhänger einer neuen Gruppierung auf der politischen Landkarte Deutschlands, der NSDAP. Bereits 1926 trat er in die Partei ein, was ihm später den Status eines im Dritten Reich verehrten „alten Kämpfers“ einbrachte. Er kletterte schnell die Leiter der Parteihierarchie hinauf. Bei der nationalsozialistischen Machtübernahme war er Kreisleiter im westfälischen Kreis Altena. Der Wendepunkt in seiner Karriere kam 1935, als sein Vorgesetzter Josef Wagner, NSDAP-Gauleiter „Westfalen-Süd“, den Gauleiter-Posten in Schlesien übernahm. Bracht wurde zum stellvertretenden Gauleiter in Breslau befördert. Ende der 1930er Jahre leitete er die NSDAP-Strukturen im Gau Schlesien de facto schon in Eigenverantwortung. Nach Kriegsausbruch überwachte er den Aufbau des Parteiapparates in dem vom Dritten Reich annektierten polnischen Teil Oberschlesiens. Im Januar 1941 wurde er zum Gauleiter und Oberpräsidenten des neu geschaffenen Gaues Oberschlesien ernannt und gehörte damit zu jenen Würdenträgern der NSDAP, die Adolf Hitler als seine „Vizekönige“ bezeichnete. Der gelernte Gärtner Bracht wurde so zum Verwalter des zweitwichtigsten Industriegebietes des Dritten Reiches. Ein wichtiges Feld seiner Tätigkeit war die verbrecherische Volkstumspolitik, die auf eine vollständige „Eindeutschung“ der Bewohner Oberschlesiens abzielte.

 

In dem Bracht unterstellten Gau befand sich eines der schrecklichsten Todeslager der Nazis, das KZ Auschwitz-Birkenau. Der Gauleiter von Oberschlesien, der die offiziellen Besuche des Reichsführers SS Heinrich Himmler begleitete, beobachtete dort persönlich den Prozess der Ermordung der Juden in den Gaskammern. Zum Ende des Krieges bereitete er fanatisch seinen Bezirk auf die Verteidigung gegen die Rote Armee vor. Im Januar 1945 scheiterte sein Plan, die Menschen aus dem oberschlesischen Industriegebiet zu evakuieren, an der Geschwindigkeit des sowjetischen Vormarsches. Am 9. Mai 1945 begingen er und seine Frau im niederschlesischen Kurort Bad Kudowa Selbstmord. Zweifellos entkam er auf diese Weise dem zu erwartenden Prozess wegen seiner Kriegsverbrechen und wahrscheinlich auch der damit verbundenen Todesstrafe.

 

Dr. Mirosław Węcki, Historiker, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte der Schlesischen Universität in Kattowitz und dem Historischen Forschungsbüro des Instituts des Nationalen Gedenkens in Kattowitz. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Geschichte Oberschlesiens in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, insbesondere in der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur.

 

Teilnahme nur mit Voranmeldung unter 02244 886 234 oder kultur@hausschlesien.de

Für die Teilnahme ist nach jetzigem Stand ein aktueller, negativer Corona-Test oder der Nachweis der vollständigen Corona-Schutzimpfung oder der Nachweis einer überstandenen Corona-Erkrankung erforderlich.

Neue digitale deutschpolnische Landkarte

Seit dem 27. April hat das Deutsche PolenInstitut in Darmstadt eine neue digitale deutsch-polnische Landkarte, kurz „Depolka“, freigeschaltet. Die Landkarte lädt insbesondere Schüler und Lehrer sowie alle an Deutschland und Polen Interessierten dazu ein, beide Länder digital zu erkunden. Sie bietet Informationen über Bundesländer und polnische Woiwodschaften, die wichtigsten deutschen und polnischen Städte, Sehenswürdigkeiten sowie geographische Besonderheiten Deutschlands und Polens. Die Karte, die kostenlos abrufbar ist, lässt sich unter anderem mit Hilfe eines Quiz erkunden. Unter dem Button „Gewusst?!“ finden sich zudem weitere hilfreiche Daten und Fakten zu beiden Ländern. Da die Landkarte in deutscher und polnischer Sprache zur Verfügung steht, lässt sie sich auch im Rahmen von Austauschprogrammen und deutsch-polnischen Schülerbegegnungen einsetzen. Sie ist ab sofort abrufbar unter www.depolka.de.

Logitech Videokonferenzsystem

Kupiliśmy system wideokonferencji firmy Logitech dla Freundeskreis. Dzięki temu możemy jeszcze lepiej organizować wydarzenia online z Jelenią Górą.

Wir haben für den Freundeskreis ein Videokonferenzsystem von Logitech angeschafft. Damit können wir noch besser mit Jelenia Góra Online-Veranstaltungen organisieren.

Mitgliederversammlung des Freundeskreises am 30.06.2021 im Vereinsheim der Wassersportfreunde Erftstadt

Am 30.06.2021, 19:00 Uhr,  findet im Vereinsheim der Wassersportfreunde Erftstadt, Wassersportallee, unsere diesjährige Mitgliederversammlung statt. Im Mittelpunkt werden die Vorbereitungen für die umfangreichen Aktivitäten anlässlich des 30 jährigen Jubiläums stehen.

Natürlich werden wir die erforderlichen Hygienemassnahmen sicherstellen.

Wir freuen uns, dass wir uns - wenn auch mit Auflagen - wieder persönlich sehen können.

Friedhelm Isakeit ist gestorben

  Am 10. Juni 2021 ist Friedhelm Isakeit gestorben. Herr Isakeit war seit 2005 Mitglied des Freundeskreises und von 2009 bis 2014 Geschäftsführer.

  Ihm war die Zusammenarbeit mit unseren polnischen Freunden immer ein wichtiges Anliegen.

  Wir werden sein Andenken in Ehren halten.

Allee der Städtepartnerschaften fertiggestellt - Aleja Miast Partnerskich w Jeleniej Górze ukończona

Aleja Miast Partnerskich w Jeleniej Górze ukończona. Wygląda fantastycznie. Przed nami oficjalne otwarcie

Ciekawy projekt właśnie został ukończony w Jeleniej Górze. W Parku Wzgórza Kościuszki powstała Aleja Miast Partnerskich, która jest pewnego rodzaju uczczeniem współpracy między miastami partnerskimi Jeleniej Góry. Piękne prace i bardzo inspirujący projekt. Oficjalne otwarcie nastąpi w czwartek (17.06) o godz. 8.45 z udziałem wykonawców, czyli uczniów Zespołu Szkół Przyrodniczo-Usługowych i Bursy Szkolnej w Jeleniej Górze.

In Jelenia Góra wurde gerade ein interessantes Projekt abgeschlossen. Im Park Kościuszko Hill wurde die Allee der Partnerstädte erdtellt, eine Art Feier der Zusammenarbeit zwischen den Partnerstädten von Jelenia Góra. Schöne Arbeiten und ein sehr inspirierendes Design. Die offizielle Eröffnung findet am Donnerstag (17. Juni) um . statt 8.45 Uhr mit Beteiligung von Auftragnehmern, d. h. Studenten des Komplexes der Natur- und Dienstleistungsschulen und des Schulinternats in Jelenia Góra.

 

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