Wroclaw/Breslau und seine Zwerge:

 

Zwergen-Tour: Bronzezeit in Breslau 

Augen auf in Wroclaw! Wo sind die Krasnoludki? Sie klettern Laternenpfähle empor, sitzen auf Fensterbänken, hängen an Hauswänden, drohen in die Oder zu plumpsen oder lümmeln auf Plätzen herum. Sie sind etwa 30 Zentimeter groß und aus Bronze gegossen. Über hundert dieser kniehohen Zwerge soll es in Breslaus restaurierter Altstadt geben, keiner weiß genau, wie viele es wirklich sind. Denn immer wieder kommen neue hinzu, während andere verschwinden. Es heißt, sie werden entführt.

Bei Breslau-Besuchern sind die kleinen Bronzeskulpturen so beliebt, dass sie inzwischen mit einem GPS-System ausgestattet sind, um bei Diebstahl geortet werden zu können. Doch manch einem Touristen reicht es auch, die Winzlinge mit Zipfelmütze als Fotomotiv mit nach Hause zu nehmen. "Auf die Jagd nach ihnen zu gehen und möglichst viele von ihnen zu finden, macht Spaß", sagt Markus Giray aus Ulm. "Als ich letzten Sommer einige Zeit in Breslau verbrachte, habe ich versucht, sie alle zu finden." Erfolglos.

 

Die Zwerge haben eine eigene homepage:

http://krasnale.pl/de/

25.-jähriges Jubiläum Städtepartnerschaft Jelenia Gora – Erftstadt:

25jähriges Jubiläum

Städtepartnerschaft

Jelenia Góra – Erftstadt

 

Die Idee den Kontakt zwischen den Städten Jelenia Góra und Erftstadt aufzubauen entstand im Jahr 1991. Nach Jelenia Góra reisten zunächst die Vertreter der Stadt Erftstadt – Heinz Küpper, Hasko Scheffler und Dr. Julius Mrosik.

Am 05.11.1991fanden im Amt der Stadt Jelenia Góra die ersten Gespräche zwischen den Vertretern der Stadt Erftstadt und Jelenia Góra statt.

Am 12.11.1991

erfolgte die Gründung des

Freundeskreises Erftstadt - Jelenia Góra mit Sitz in Erftstadt.

 

Die Initiative zur Gründung ging von dem Beigeordneten und Kulturdezernenten der Stadt Erftstadt, Heinz Küpper, aus. Küpper war Mitglied im Präsidium des Rates der Gemeinden und Regionen Europas und im deutsch-polnischen Ausschuss, dessen stellver-tretender Bundesvorsitzender er war.

 

Nach einigen Monaten offiziellen Kontaktes zwischen den Bewohnern beider Städte kam es mit der Unterstützung der Stadtverwaltung zum Abschluss des Vertrages.

 

Am 03.05.1992

wurde im Rathaus der Stadt Erftstadt der Vertrag der Zusammenarbeit zwischen dem

Verein zur Förderung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Jelenia Góra und Erftstadt

mit dem Sitz in Jelenia Gora und dem deutschen Verein

Freundeskreis Erftstadt – Jelenia Góra

mit Sitz in Erftstadt abgeschlossen

Den Vertrag unterschrieben Irena Kempisty – die Leiterin der Abteilung Kultur und Sport der Stadt Jelenia Góra und Dr. Julius Mrosik, der 1. Vorsitzende des Partnerschaftsvereins in Erftstadt.

Der Partnerschaftsvertrag habe zum Ziel„den kürzlich abgeschlos-senen Staatsvertrag zwischen Polen und Deutschland von unten mit Leben zu erfüllen“. Diese Worte äußerte Dr. Mrosik während der feierlichen Zeremonie.

An der Feierlichkeit nahmen teil: die Vertreter der Stadtverwaltung und die Bewohner der Stadt Erftstadt, die Vertreter der Stadt Jelenia Góra und eine 35-köpfige Delegation aus Jelenia Góra mit einem Kammerorchester aus Cieplice. Der erste Vorsitzende des Vereins der Freundschaft in Jelenia Góra warŁukasz Tuszynski und in Erftstadt Dr. Julius Mrosik.

Die intensiven Kontakte der Bewohner der Stadt Jelenia Góra und Erftstadt riefen bei den Verwaltungen der Städte Bewunderung her-vor und im Jahr 1995 wurde daraufhin der Vertrag der Partnerschaft der Städte Erftstadt – Jelenia Góra unterschrieben.

Die Urkunde unterschrieben die Präsidentin der Stadt Jelenia Góra, Zofia Czernow und der Stadtratsvorsitzende Andrzej Grochała, der Bürgermeister der Stadt Erftstadt Hermann-Josef Hanisch sowie auch der Stadtdirektor Ernst- Dieter Bösche.

Nach der Signatur des Vertrages der Städtepartnerschaft nannte sich der Verein der Freundschaft Erftstadt- Jelenia Góra in den Verein für die Förderung der Freundschaft und Zusammenarbeit der Partnerstädte Jelenia Góra -Erftstadt um.

Das Hauptziel dieses Vereins ist das gegenseitige Kennenlernen und das Verständnis der polnischen und deutschen Bevölkerung durch:

  • Treffen der Bewohner beider Städte

  • wissenschaftliche Seminare und Konferenzen

  • Jugendaustausch

  • Organisation kultureller Veranstaltungen

  • musikalische und künstlerische Workshops

  • Teilnahme an Veranstaltungen, die in Verbindung zu den Traditionen der jeweiligen Partnerstädte stehen

Die Vereine arbeiteten seit Beginn ihrer Tätigkeit mit den Behörden der Städte Jelenia Góra und Erftstadt eng zusammen. An den Projekten, die durch die Stadtverwaltungen organisiert wurden, nahmen die Vereinsmitglieder aktiv teil. Die von den Vereinen orga-nisierten Veranstaltungen wurden immer von den Verwaltungen beider Städte unterstützt.

 

Treffen der Bewohner der Stadt Erftstadt und Jelenia Góra

Dass sich die Bewohner beider Städte so gut verstehen, trägt zu einer guten Zusammenarbeit beider Länder bei. Durch die deutsch-polnische Zusammenarbeit näherte sich Polen der EU als eine Einheit. In dieser Zeit entstanden Freundschaften auf dieser und auch auf der anderen Seite. Man erkannte, dass zwischenmenschliche Beziehungen ein unersetzbares Fundament für eine wahre internationale Einheit sind. Wir lernen uns kennen und versuchen gegenseitig unsere Probleme zu verstehen.

Die Bewohner beider Städte treffen sich nicht nur auf offiziellen Veranstaltungen, sondern besuchen sich auch gegenseitig auf privater Ebene. Sie nehmen an Ereignissen teil, wie Geburtstagen, Jubiläen, Feiertagen, Hochzeiten, aber auch Beerdigungen. Wir werden unsere Freunde nicht vergessen, die leider nicht mehr unter uns sind.

Die Bewohner beider Städte nehmen an gemeinsamen Wanderaus-flügen, Radtouren, Tanz-sowie Galaabenden, Grillabenden und Haus-besuchen teil. Organisiert sind die gemeinsamen Ausflüge in der Region von Jelenia Góra sowie in Nordrhein-Westfalen: im Raum Köln Bonn, Aachen, Trier oder Schiffsfahrten auf dem Rhein wie im Moseltal,. Ebenfalls werden Ausflüge nach Maastricht, Brüssel und Luxemburg organisiert.

Vom 12. bis zum 13. September 1994 brachte Otto Straznicki seine Mini-Bahn mit und stellte sie auf dem Rathausplatz auf. Etwa viertausend Kinder erfreuten sich daran.

Wertvolle Film- und Videobeiträge aus 25 Jahren Vereinsgeschichte und über Jelenia Góra (Hirschberg) und das Riesengebirge aus der Kamera von Wolfgang Enge dokumentieren die Vereinsgeschichte in Bild und Ton.

Die persönlichen Begegnungen zwischen den Menschen der beiden Partnerstädte wurden gefördert durch jährliche Besuchsreisen.

Diese wurden auf Erftstädter Seite lange Jahre durch Hans Zilleken fachkundig organisiert.

2014 und 2015 kamen die Erftstädter nach Jelenia Góra und nahmen an den Wanderausflügen im Riesengebirge teil.

 

Wissenschaftliche Seminare und Konferenzen

1994 „Architektur in Erftstadt und Umgebung“ – Ausstellung von architektonischen Projekten von Johannes und Engelbert Zepp, sowie Erfahrungsaustausch zum Thema Restaurierung von Denkmälern.

30.09.-04.10.1994 „Unterstützung des deutsch-polnisch-slowa-kischen Kultur- und Schulaustausches“ mit Teilnahme verschiedener Schul- und Kultur-vertreter, einer Delegation von 44 Mitgliedern aus Erftstadt.

1996 „Das kulturelle Leben der Partnerstädte Erft-stadt und Jelenia Góra“

2001 Internationale Frauenkonferenz in Erftstadt

2001 Teilnahme an der internationalen Frauenkon-ferenz „Frauen im 21. Jahrhundert“ organisiert durch die Stadt Jelenia Góra.

 

 

2002 Besuch der Frauendelegation aus Erftstadt und Jelenia Góra im Europäischen Parlament in Brüssel. Besichtigung des Parlamentsgebäudes, Kennenlernen der Funktionen des Parlamentes, sowie Treffen mit der Europaabgeordneten Frau Ruth Hieronymi – Diskussion zum Thema: Aktuelle politische Probleme -Gleichberech-tigung von Frauen und Männern, Städtepartner-schaften.

2010 März – Frauen aus dem Unternehmerinnen – Treff Erftstadt (UTE) treffen sich mit Busi-nessfrauen aus Jelenia Góra

2010 Oktober – internationale Konferenz „Euro-päische Gleichberechtigung von Frauen und Männern im lokalen Leben“ in Erftstadt

2013 Frauenkonferenz der Partnerstädte Erftstadt-Jelenia Góra „Frauen im Business“ in Jelenia Góra

 

Jugendaustausch

1993 Teilnahme der Jugend aus Jelenia Góra am Ferienprogramm in Erftstadt mit zahlreichen Jugendlichen aus Deutschland, England und Frankreich.

1994–1996 Zusammenarbeit der Grundschule Nr. 11 in Jelenia Góra mit der Theodor-Heuss-Haupt-schule aus Erftstadt – Schüleraustausch

1995-1998 Sommerschule „Europa 2000“

 

Kulturelle Veranstaltungen

1991 Dezember- bildende Künstlerin Hanneke Bles-sing-Erken aus dem Rhein-Erft-Kreis besuchte das Amt in Jelenia Góra mit der Bitte um Kontakt zu den Künstlern aus Jelenia Góra.

Es wurde auf Tadeusz Kaczmarek hingewiesen. Seit diesem Zeitpunkt begann die Zusammen-arbeit im künstlerischen Umfeld beider Städte.

1992 Ausstellung der Arbeiten von Schülern des Liceum Plastycznego i Zespołu Szkół Rzemiosł Artystycznych (Kunstlyzeum und Zentrum der Schulen für Kunsthandwerk Jelenia Góra ) in Erftstadt Ausstellungen von Künstlern und Fotografen aus Jelenia Góra und Erftstadt.

1992 „Spotkania I – Begegnungen I” in Erftstadt

1994 „Spotkania II – Begegnungen II „ in Jelenia

Góra

 

1995 Ausstellung der Fotografien der Künstler aus Jelenia Góra in Erftstadt

1995 Ausstellung der Fotografien von Piotr Komorowski in der Schau-Fenster-Galerie in Erftstadt

1996 „Annäherungen”

1997 „Türme” Malerei von Tadeusz Kaczmarek und Skulptur von Ute Gagel in Erftstadt

1999 „Riesengebirge in der Fotografie” Ausstellung von Waldemar Grzelak in Erftstadt

2000 Kunstausstellung von Gabriela und Teo Hünte-mann sowie von Tadeusz Kaczmarek in Jelenia Góra

2003 Jubiläumsausstellung des

Künstlerforums SchaufensterErftstadt e.V. anlässlich seines 25-jährigen Bestehens im Gemeindekulturhaus in Jelenia Góra.

Ausgestellt wurden Arbeiten von 36 Künstlern: Skulpturen, Bilder, Fotografien.

1992-1999 Zusammenarbeit des Militärorchesters CSR in Jelenia Góra und des Blasorchesters Harmonie Ahrem aus Erftstadt

1997 Auftritt des Karnevalorchesters aus Erftstadt auf dem Rathausplatz in Jelenia Góra

1998, 2000 Konzert des Philharmonie Orchesters aus Niederschlesien in Erftstadt

1998, 2000 Konzert der Gruppe „Edgar Sprinz Combo“ aus Erftstadt im Kurhaustheater in Jelenia Góra

2000 Spektakel des Animationstheaters aus Jelenia Góra in Erftstadt

 

2001 Konzert des Kammertheaters der Philharmonie und ein Jazzduett mit Tadeusz Erroll Kosinski und Maciej Obara für eine 50 Mann Gruppe aus Erftstadt

2002 Auftritt des Damen-Showballetts „Funny Girls“ aus Erftstadt im Saal der Niederschlesischen Philharmonie und Konzertmuschel im Kurpark

2002 Auftritt des Jazz-Trios „Leighthouse“ aus Erftstadt im Rahmen des II. Festivals der Jazz- und Unterhaltungsmusik

2002 Auftritt der „Chorgemeinschaft 1919 Erftstadt-Gymnich e.V.“ in Jelenia Góra.

Der Chor kam auf die Einladung der Niederschlesischen Philharmonie

 

Musikalische und künstlerische Workshops

1996-2001 Zusammenarbeit der Musikschulen – Stanisław Moniuszko- Musikschule der I. und II. Stufe in Jelenia Góra sowie Musikschulen in Erftstadt. Musikalische Workshops und gemeinsame Konzerte

1997 Künstlerische Ausstellung der Jugendarbeit MOK in Erftstadt

2001 Musikalische Treffen Jelenia Góra-Erftstadt – Workshops und Jugendkonzerte der Musikschulen mit der Teilnahme vom Orchester

 

2001 Teilnahme der Jugend vom Kunstlyzeum aus Jelenia Góra am Projekt

Der Fremde? Ein Freund? Mein Freund.“ organisiert in Erftstadt

Eine Skulptur mit diesem Titel, geschaffen von der Künstlerin Helga Eitz aus Erftstadt, wird vor dem Rathaus der Stadt Erftstadt aufgestellt.

Hierzu verdient Helga Eitz unsere besondere Anerkennung, wie auch für ihre Ausstellung in

2004 im Gerhard-Hauptmann-Haus in Agneten-dorf/ Jelenia Góra.

 

2002 Ausstellung der Schülerprojekte des Kunstlyzeums in einer privaten Galerie

Atelier Hüntemann“

 

 

Mit der Tradition der Partnerstädte verbundene Veranstaltungen

1993

1994

1996

2003

2005

2008

 

1994

1996

1998

2002

2008

2014

1995 Gäste aus Erftstadt sind Zuschauer des internatio-nalen Straßentheaters in Jelenia Góra

Teilnahme an Konzerten im Rahmen des europä-ischen Festivals der Orgel-Musik „Silesia Sonans“ in Jelenia Góra

 

 

 

 

Zurückblickend auf einen Zeitraum von 25 Jahren können wir mit Zufriedenheit feststellen, dass die grundlegenden Ziele erreicht wurden. Eine solch aktive Zusammenarbeit sollte fortgeführt und durch neue Ideen bereichert werden.

Diese Fakten zeigen, dass wir stolz sein können und geben uns eine gute Berechtigung das 25 jährige Jubiläum zu feiern.

Der sehr aktive Vorstand des Freundeskreises in Erftstadt mit seinem tüchtigen Vorsitzenden Jürgen Schreiber unterstützt dieses Bemühen nachdrücklich und mit großem Erfolg.

 

Zusammengestellt von Aleksandra Kaczmarek 1. April 2016

Übersetzt von Alexandra Łątka 29. April 2016

Redaktionelle Bearbeitung: Heinz Küpper, Dieter Füssenich

4. Mai 2016, 10. Juni 2016

25 Jahre Partnerschaft Jubiläums-Besuch in polnischer Partnerstadt:

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine 20-köpfige Delegation des „Freundeskreis ErftstadtJelenia Gora e.V.“ reiste vom 5.-9.Mai in die schlesische Partnerstadt (früher Hirschberg), um das 25-jährige Jubiläum dieser Verbindung zu feiern. Ein herzlicher Empfang der polnischen Freunde war der Auftakt für 5 sehr ereignisreiche Tage:
Gleich zu Beginn wurde die Fahne der Stadt Erftstadt von
Andrzej Marchowski vor dem Rathaus aufgehängtneben der Stadtfahne von Jelenia Gora und der Europa-Fahne.
Eine von der deutschen Delegation gefertigte kleine Ausstellung über die 25-jährige Partnerschaft zwischen den Städten wurde von Bürgermeister Marcin Zawila eröffnet und ergänzt die von den polnischen Freunden gefertigte Ausstellung zum gleichen Thema.
Viele Erftstädter fanden sich hier wieder, schöne Erinnerungen an vielseitige gemeinsame Aktivitäten wurden wach – 25 Jahre sind doch schon eine lange Zeit.
Besonders gewürdigt wurden von polnischer Seite u.a. diejenigen, die sich in den Anfangsjahren besonders um den Aufbau der Partnerschaft verdient gemacht haben und inzwischen leider verstorben sind.

Der Bürgermeister hatte am Tag der Eröffnung Geburtstag“ berichtet der Vorsitzende Jürgen Schreiber. „Natürlich haben wir ihm ein Ständchen gesungen – und zwar eins in polnischer und eins in deutscher Sprache! Das haben wir am Vorabend mit viel Freude zusammen mit den polnischen Freunden eingeübt!“

Uns wurde ein unglaublich vielseitiges Programm geboten.
In der Hirschberger Philharmonie durften wir „eine Nacht in Venedig“ genießen, im Kurpark von Bad Warmbrunn (Cieplice) ein open-Air-Konzert mit ganz hervorragenden Musikern, die Film-Musiken aus Jahrzenten in jazzigen Arrangements und mit entsprechender Stimme darboten.

Eine Fahrt durch Hirschberger Tal durfte natürlich nicht fehlen. Man weiß nicht, was man mehr bewundern soll: die schöne Landschaft vor dem Riesengebirge oder die wiederaufgebauten Schlösser und Herrschaftssitze. Sehr beeindruckend, was hier in den letzten Jahrzehnten geleistet wurdenatürlich auch mit Hilfe der Europäischen Union.
Abgerundet wurden die vielseitigen und schönen Eindrücke von der herzlichen Gastfreundschaft, die wir erfahren haben. Leider nimmt man die Folgen dieser Gastfreundschaft immer auf den Hüften mit nach Hausedenn die polnische Küche ist ausgesprochen lecker und immer zu reichhaltig.
Statt im Hotel waren wir überwiegend privat bei den polnischen Freunden untergebracht. Annelie Sagmeister ist besonders begeistert von der Lage ihres Gast-Domizils: „ Morgens konnte ich aus meinem Fenster die Sonne neben der Schneekoppe aufgehen sehen!“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sowohl unsere ältesten Mitreisenden, die über 80 Jahre alt sind, als auch unser jüngster Mitreisender, der 16-jährigen Schüler Raphael Wronka, wurden entsprechend ihrer jeweiligen Interessen betreut. So wurde z.B. für Raphael der Kontakt hergestellt zu gleichaltrigen Schülern, die deutsch lernen. Durch die Gespräche und gemeinsamen Unternehmungen hatte er Einblick in das Leben und die Sichtweisen seiner Generation in Polen.
Aber auch die Fähigkeit der Polen, ausgelassen zu feiernmit Musik, Gesang und Tanz und natürlich mit unendlichen Mengen guten Essens – hat dem jungen Mann erkennbar gefallen. Ich denke, er bewertet diese Reise und diese Kontakte wie wir alle: als Gewinn für uns persönlich, für unsere Städte, für unsere Länder und für Europa!“

Erfolgreiche Jubiläumsveranstaltung am 01.07.2016:

Am Abend des 1. Juli 2016 fand im Annelies Geske Kultur- und Musikhaus die von Philipp Wasmund moderierte  feierliche Veranstaltung zum Thema "25 Jahre Freundeskreis Erftstadt-Jelenia Gora" statt. Rund 120 Erftstädter Bürgerinnen und Bürger waren gekommen, um mit uns zu feiern.

Bürgermeister Volker Erner, Vereinsvorsitzender Jürgen Schreiber, die Bundestagsabgeordnete Helga Kühn-Mengel sowie der Vorsitzende des Stadtrats in Jelenia Gora, Leszek Wrotniewski, hielten kurze Ansprachen.

Alle Sprecher betonten, wie wichtig der persönliche Kontakt mit unseren polnischen Nachbarn ist, damit Europa weiter zusammenwachsen kann.

Jürgen Schreiber konnte als Überraschung eine von einem Mineralölkonzern eingeworbene Spende in Höhe von 1.000€ für den integrierten Kindergarten in Cieplice (Bad Warmbrunn) bekanntgeben. Mit diesem Geld wird ein neues Spielgerät im Außenbereich des Kindergartens angeschafft. Sichtlich bewegt bedankte sich die Direktorin beim Verein und überreichte als Geschenk ein Bild.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heinz Küpper als Gründungsmitglied, Rafael Wronka als wohl jüngster Aktiver und Robert Szuber berichteten in einer Talkrunde von ihren Eindrücken aus Besuchen in den Partnerstädten und Begegnungen mit den polnischen Freunden.

Die Prinzengarde aus Köttingen führte zwei Tänze vor und Bernd Spehl sorgte mit Partner und Tochter Julia mit jiddischen Liedern für die hervorragende musikalische Umrahmung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Vorstand des Vereins sowie die gesamte polnische Delegation trugen sich anschließend in das goldene Buch der Stadt ein.

Danach fand das ausgezeichnete Buffet regen Anklang, bevor der gemütliche Teil bis spät in die Nacht begann.

Diese Veranstaltung stellte den bisherigen Höhepunkt im Jubiläumsjahr 2016 dar, und wir sind froh, dass wir die Aktivitäten unseres Vereins an diesem Abend einem so großen und interessierten Publikum vorstellen konnten.

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