Erftstadt-Wappen Jelenia-Gorá-Wappen

Freundeskreis Erftstadt — Jelenia Góra

Verfolgung und Widerstand 1933-1945, Spurensuche in Jelenia Gora und Erftstadt

Ziel dieses Projektes ist es, v.a. Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Jelenia Gora und Erftstadt die Situation zwischen 1933-1945 anhand konkreter Schicksale von Verfolgten zu verdeutlichen sowie Beispiele zivilen Ungehorsams darzustellen.

Dazu findet am 10.09.2019 im Rahmen der Erftstädter Kulturzeit im Anneliese-Geske-Musik-und-Kulturhaus ab 19:00 eine Veranstaltung statt. Das genaue Programm wird hier in Kürze vorgestellt.

Ausserdem besuchen sich Schülergruppen aus Jelenia Gora und Erftstadt gegenseitig und stellen einander Orte des Widerstandes und der Verfolgung vor.

 

Das Projekt wird unterstützt und finanziell gefördert von:

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Bundestages.

Lea aus Erftstadt erhält Hilfe in Jelenia Góra
Erftstadt / Jelenia Gorá

wir erftstädter • 10. Jg. • Nr. 23 • 18. November 2017 • Woche 46

Lea aus Erftstadt erhält Hilfe in Jelenia Góra

Freundeskreis plant Austausch für Erzieherinnen

Seit etwas über einem Jahr lebt die 9-jährige Lea in Erftstadt, zusammen mit ihrer alleinerziehenden Mutter Ewa Rudna - die aus Jelenia Gora (früher Hirschberg) stammt - einer Schwester, elf Jahre, und der pflegebedürftigen Oma.„Bei der Integration hier und bei allen anstehenden Problemen habe ich große Hilfe erfahren durch den Freundeskreis Erftstadt-Jelenia Gora, ganz besonders durch Jürgen und Lucyna Schreiber.“ berichtet Ewa Rudna. „Dafür bin ich sehr dankbar. Auch als es jetzt darum ging, einen betreuten Platz für meine Tochter während der Herbstferien zu erhalten, hat das Ehepaar Schreiber diesen in Jelenia Gora vermittelt. Lea leidet am Triple X - Syndrom, was neben beschleunigten Wachstum - sie ist bereits 1,55 Meter groß - zu verzögerter Entwicklung geführt hat bei Bewegungskoordination, Grob- und Feinmotorik und beim Gleichgewicht. Außerdem liegt Lese- und Rechtschreibschwäche vor, die Merkfähigkeit von Lea ist eingeschränkt. Die Mutter berichtet weiter:

„Durch all dies hat Lea sich als Außenseiter gefühlt, sie war ohne Selbstvertrauen und sehr verunsichert. Das zeigte sich u.a. darin, dass sie auch mit polnischen Freunden kaum polnisch sprach, obwohl das doch „die Sprache der Familie“ ist. Für Lea ist deutsch „Muttersprache“ - sie ist in Rostock aufgewachsen. Nun konnte sie zwei Wochen als Volontär im integrativen Kindergarten in Cieplice verbringen, in dem 188 behinderte und nicht behinderte Kinder gemeinsam betreut werden. Sie war Hilfe für Erzieherinnen und Kinder - und gleichzeitig konnte ihr selbst geholfen werden. Es gibt dort Mehrfach-Therapieräume, die Therapeuten kommen in die Einrichtung und können dadurch mehrere behinderte Kinder gleichzeitig betreuen. Die Kinder wiederum erleben, dass auch andere Kinder ein Handicap haben und sie nicht allein sind. Auf fachkundige und dennoch spielerische Weise wird zum Beispiel die Konzentration gefördert und die Kinder werden befähigt, Zusammenhänge zu erkennen. Sie müssen Aufgaben aus dem Alltag alleine lösen, z.B. einkaufen gehen. Sie konnte sich mit anderen Kindern und Erwachsenen in verschiedenen Bereichen ausprobieren - mit großem Erfolg! Und ganz nebenbei spricht sie jetzt ohne Hemmungen polnisch, was uns besonders freut, denn Sprache ist das wichtigste Kommunikationsmittel Das alles war noch zwei Wochen früher undenkbar. Nie hätte ich gedacht, dass eine solch positive Entwicklung innerhalb so kurzer Zeit möglich ist! Ich bin total begeistert und dankbar, dass dieser Aufenthalt für Lea möglich gemacht wurde. Sie ist total glücklich und voll neuem Selbstvertrauen aus Jelenia Gora nach Erftstadt zurück gekommen“ freut sich Mutter Ewa. Der Vorsitzende des Freundeskreises Jürgen Schreiber sagt dazu: „Der integrative Kindergarten in Cieplice (früher Bad Warmbrunn) ist von uns schon mehrfach unterstützt worden. Die Direktorin Joanna Konopka hat dankenswerterweise sofort zugestimmt, Lea in den Ferien aufzunehmen. Sie sagte: wir haben schon so viel Hilfe aus Erftstadt erhalten, ich freue mich, jetzt Menschen aus Erftstadt auch helfen zu können. Solche gegenseitige Unterstützung ist ein Zeichen echter Freundschaft, die wir seit langem mit sehr vielen Menschen aus Jelenia Gora pflegen. Für das kommende Jahr plant der Freundeskreis u.a. einen Austausch zu vermitteln zwischen Erzieherinnen aus Erftstadt und Jelenia Gora. Beide Seiten werden dadurch neue Eindrücke gewinnen können. Von der hervorragenden therapeutischen Betreuung in Cieplice kann jeder nur begeistert sein. In Erftstadt hat nahezu die Hälfte der zu betreuenden Kinder einen Migrationshintergrund - sowas und die damit verbundenen Probleme sind hingegen in Polen völlig unbekannt. So kann man auf vielen Ebenen voneinander lernen und gegenseitiges Verständnis aufbauen. Im besten Fall wächst die Erkenntnis, dass die gesamt-europäischen Probleme - wenn sie im Kleinen gelöst werden können - auch Im Großen nur durch gemeinsames Handeln bewältigt werden können. Die an einem solchen Austausch Interessierten können sich bereits jetzt bei uns melden unter schreiber@erftstadt-jeleniagora.eu

Anmerkung: Ein nahezu gleichlautender Artikel mit Bild, veröffentlichte der Kölner Stadt Anzeiger im Lokalteil Rhein Erft vom 17.11.2017.

Stadtfest Erftstadt Juli 2019

Stadtjubiläum Erftstadt: Junge polnische Besucher und offizielle Delegation aus der Partnerstadt feiern mit.

Auf Einladung des Freundeskreis Erftstadt-Jelenia Gora (Hirschberg) e.V. hatte Erftstadt Besuch von sieben Schülerinnen und einem Schüler im Alter von 17-18 Jahren aus Erftstadts polnischer Partnerstadt Jelenia Gora ,
um das 50-jährige Stadtjubiläum mit zu feiern.

Mit dabei sind drei Lehrerinnen, darunter die Direktorin Elwira Kozak sowie  die Deutschlehrerin Dorota Kwiatkowska und  die Englischlehrerin Beata Krop, die auch Mitglied im Freundeskreis sind.

Die Gruppe war angereist bereits am 1.7. Die Unterbringung erfolgte privat, ganz überwiegend bei Mitgliedern des Freundeskreises.
Die Schüler waren alle das erstemal in Erftstadt, für einige war es der erste Auslandsaufenthalt überhaupt.

MaastrichtDie Gruppe besuchte u.a. eine Sitzung des Rates der Stadt Erftstadt. Bürgermeister Volker Erner begrüßte die Teilnehmer sehr herzlich und freute sich, dass durch Vermittlung des Freundeskreises gerade so junge Bürger der Partnerstadt Erftstadt besuchen.

Herbert Wirtz vom Freundeskreis sagt dazu: “ es ist unser oberstes Anliegen, gerade in der ganz jungen Generation die deutsch-polnische Freundschaft als Normalität zu verankern,  jeder dieser jungen Menschen  wird ein Multiplikator für diesen Gedanken sein in seinem Freundeskreis und in seiner Familie , wenn er mit positiven Eindrücken aus Erftstadt zurückkehrt.“
Die Schüler nahmen einen Vormittag lang am Unterricht in der Gottfried-Kinkel-Realschule teil und deutsche Schüler führten sie durch ihre Schule. Die Lehrer erlebten eine ausgiebige und interessante Führung  durch ihren deutschen Kollegen Helmut Trué,
der im September mit seiner Klasse Jelenia Gora besuchen wird.
Auch diese Kontakte wurden vom Freundeskreis geknüpft und begleitet.
Zur Jubiläumsfeier der Stadt am 6.und 7.Juli reisten dann auf Einladung der Stadt Erftstadt noch  Mitglieder der Stadtverwaltung Jelenia Gora an; Janusz Łyczko, der stellvertretende Bürgermeister,   Wojciech Chadży,  Vorsitzender des Stadtrates, sowie
Bożena Wachowicz-Makieła, Vizepräsidentin des Stadtrates.
Die beiden Letztgenannten sind – wie inzwischen 15 weitere Bewohner von Jelenia Gora -  auch Mitglieder im deutschen Freundeskreis aus Erftstadt, dessen Arbeit sie ausdrücklich schätzen und unterstützen wollen.
Am Stand des Freundeskreises fand am Samstag, 6.7. eine Buchpräsentation statt. Dr. Mateusz Hartwich stellte sein neues
"Buch der Erinnerungen und Empfindungen"vor, in dem um ersten Mal die Erinnerungen der deutschen Flakhelfer-Generation und die der polnischen Kriegskinder in einem Buch zusammen geführt werden. Gemeinsam ist den Erinnernden, dass sie das  gleiche Gymnasium besuchten  in Hirschberg bzw. Jelenia Gora,  – vor, während oder nach dem Krieg.
Stand auf dem Stadtfest
Die Schülergruppe verließ nach einer eindrucksvollen Woche die Partnerstadt voll des  Lobes für das abwechslungsreiche Programm: sie haben das Dreiländereck Maastricht, Lüttich, Aachen gesehen unter dem Motto „How Europe works“, die Metropole Köln und natürlich Erftstadt. Die liebevolle Betreuung durch den Freundeskreis fand besonderen Dank der jugendlichen Besucher und ihrer Begleiter.
Sie wollen alle gerne wiederkommen und nahmen die Zusicherung mit, dass sie in Erftstadt jederzeit willkommen sind.

 

Der Freundeskreis arbeitet an weiteren Netzwerken zwischen den Städten: nachdem Kontakte zwischen den Jazz-Szenen und den Schulen erfolgreich initiiert wurden, wird im nächsten Jahr ein Kontakt in der Chor-Szene seinen Anfang nehmen.

 

Stadtjubiläum Erftstadt: Junge polnische Besucher und offizielle Delegation aus der Partnerstadt feierten mit.

Auf Einladung unseres Freundeskreises hatte Erftstadt vom 1.-8.Juli 2019 Besuch von acht Schülerinnen und Schülern im Alter von 17-18 Jahren aus Jelenia Gora , um das 50-jährige Stadtjubiläum mit zu feiern.

Mit dabei waren drei Lehrerinnen, darunter die Direktorin Elwira Kozak sowie  die Deutschlehrerin Dorota Kwiatkowska und die Englischlehrerin Beata Krop, die auch Mitglied im Freundeskreis sind.

Die Schüler waren alle das erstemal in Erftstadt, für einige war es der erste Auslandsaufenthalt überhaupt.

Die Gruppe besuchte u.a. eine Sitzung des Rates der Stadt Erftstadt.
Die Schüler nahmen einen Vormittag lang am Unterricht in der Gottfried-Kinkel-Realschule teil und deutsche Schüler führten sie durch ihre Schule. Die Lehrer erlebten eine ausgiebige und interessante Führung durch ihren deutschen Kollegen Helmut Trué,
der im September mit seiner Klasse Jelenia Gora besuchen wird.

Zur Jubiläumsfeier der Stadt am 6.und 7.Juli reisten dann auf Einladung der Stadt Erftstadt noch Mitglieder der Stadtverwaltung Jelenia Gora an.
Am Stand des Freundeskreises fand am Samstag, 6.7. eine Buchpräsentation statt. Dr. Mateusz Hartwich stellte sein neues "Buch der Erinnerungen und Empfindungen"vor, in dem um ersten Mal die Erinnerungen der deutschen Flakhelfer-Generation und die der polnischen Kriegskinder in einem Buch zusammen geführt werden. Gemeinsam ist den Erinnernden, dass sie das gleiche Gymnasium besuchten in Hirschberg bzw. Jelenia Gora, – vor, während oder nach dem Krieg.

Die Schülergruppe verließ nach einer eindrucksvollen Woche die Partnerstadt voll des Lobes für das abwechslungsreiche Programm.

Konkurs językowy- EGIE 2019- III LO w Jeleniej Górze

  Dnia 07.03.2019 w Zespole Szkół Ogólnokształcących i Technicznych w Jeleniej Górze odbyła się VIII edycja międzyszkolnego konkursu językowego dla uczniów gimnazjów i szkół podstawowych „Englisch ist einfach, German is easy – EGie 2019”. Tegoroczna edycja zyskała szczególną rangę, ponieważ konkurs został objęty honorowym patronatem: Dolnośląskiego Kuratora Oświaty, Prezydenta Miasta Jelenia Góra oraz Stowarzyszenia Miast Partnerskich Erftstadt – Jelenia Góra. Konkurs zyskał również nowych sponsorów nagród dla uczestników: Stowarzyszenia Miast Partnerskich Erftstadt – Jelenia Góra, wyd. Pearson, wyd. Hueber oraz Lidl. 

Stowarzyszenie Miast Partnerskich Erftstadt – Jelenia Góra ufundowało w tym roku nagrody specjalne dla szkół najlepszych finalistów. Jest to wyjazd do miasta Erftstadt dla jednego nauczyciela i 5 uczniów na 6 dni, w całości finansowany przez fundatora nagrody.

Click on the window for complete text